Schlagwort 'Notizen'


Wenn ich ein Buch lese …

Wenn ich ein Buch lese, das mir nützliche Hinweise für meine Arbeit als Autor und Berater verspricht, wende ich zwei Verfahren an, um mir während des Lesens Notizen zu machen. Wann ich welches Verfahren benutze, hängt davon ab, ob ich das Buch nach dem Lesen noch aufbewahren möchte oder ob ich es dem Altpapier schenken will.

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17. Januar 2012 | | Keine | , , ,

Über Reisenotizen und Schreibutensilien

»Ein Reisender muß nothwendig ein ausführliches Tagebuch von seinen Beobachtungen und Bemerkungen halten, und taglich fortführen; sonst wird die Menge von Gegenständen, gewiß verursachen, daß er manches vergißt, und manches sich unter nicht völlig richtigen Umstanden vorstellt. Es ist also nöthig, alles so geschwind aufzuschreiben , als nur immer möglich ist. Der Unterlaßung dieser Vorsicht ist gewiß ein großer Theil der Unrichtigkeiten, die sich in Reisebeschreibungen finden, zuzuschreiben. Denn wenn man sich bloß auf sein Gedächtniß verlaßt; so wird man, bey dem besten Willen die Wahrheit zu sagen, von seiner Einbildungskraft betrogen, und schreibt die Sache auf, nicht wie man sie wirklich gesehen, sondern wie man sie sich nach einiger Zeit vorgestellt hat.

Ich lernte zufälligerweise in Leipzig bey Herrn Professor Funke eine Art von Schreibfeder kennen, die in der Tasche getragen werden, kann, und in welcher bestandig Dinte enthalten ist. Diese nützliche Erfindung ist wirklich nicht bekannt und allgemein genung. Einem jeden, der beym Spazierengehen, auf dem Lande, oder sonst, Gedanken geschwind aufzeichnen will, ist sie sehr bequem, aber besonders ist sie einem Reisenden von großem Nutzen.

Das Aufschreiben mit Bleystift, das bald verlöscht, und das beständige Abschreiben aus Schreibtafeln, oder von Karten, ist höchst beschwerlich; und wenn man oft in Wirthshäusern etwas aufzeichnen möchte so ist Zeit und Lust vergangen, ehe man Dinte und Feder bekommt. Vermittelst einer solchen Feder aber kann man jeden Augenblick benutzen. Man kann sogar Bibliotheken, Gemäldesammlungen, Naturalienkabinetter, mit der Feder in der Hand besehen, und von allen Gegenständen den Eindruck, den sie gemacht haben, getreuer verzeichnen.«

nicolai

fini

Friedrich Nicolai: Beschreibung einer Reise durch Deutschland und die Schweiz im Jahre 1781, Nebst Bemerkungen über Gelehrsamkeit, Industrie, Religion und Sitten. Band I, (Berlin und Stettin, 1783)

14. August 2011 | | Kommentare deaktiviert | , ,

Auf-Gelesen: Aus Gesellschaft und Politik

In meinen Notizen zu blättern und zu lesen ist immer wieder eine Quelle der Erinnerung, häufig auch der Überraschung, nämlich darüber, wie auffallend wenig sich doch die Welt veränderte. Hier folgt eine kleine Auswahl meiner Notizen zum Themenkreis Gesellschaft und Politik aus den letzten zehn Jahren.

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5. November 2009 | | Kommentare deaktiviert | , , ,