Die zehn wichtigsten Wörter des Lebens
Am 4. Januar 1960 verunglückte der Schriftsteller und Nobelpreisträger Albert Camus auf einer Autofahrt tödlich. Eigentlich wollte er aus der Provence im Zug nach Paris reisen, doch dann stieg er als Beifahrer in den Reisesportwagen seines Freundes Michel Gallimard, einem Neffen von Camus’ Verleger. So wie Camus den Tod in seinen Werken beschrieb — die einzige Fatalität, die vorbestimmt ist und der niemand entrinnen kann — so musste er ihn selbst erleben: als Absurdität des Lebens.
Zu Lebzeiten formulierte Albert Camus die zehn wichtigsten Wörter seines Lebens. Es sind dies: «die Welt, der Schmerz, die Erde, die Mutter, die Menschen, die Wüste, die Ehre, das Elend, der Sommer, das Meer».
Denken Sie nun selbst einmal nach: Welches sind die zehn wichtigsten Wörter Ihres Lebens? Es ist gar nicht so leicht, die Frage zu beantworten, wie ich feststellen musste.
Die Frage ergibt auch ein schönes Konversationsspiel, das sich gut mit Freunden spielen lässt. Und wer die Antworten in sein Tagebuch schreibt, erkennt in späteren Jahren vielleicht die Veränderungen und Wandlungen seines Lebens.
