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	<title>DIALOGUS &#160;</title>
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	<description>Eine andere Sicht.</description>
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		<title>Zeige mir, und ich verstehe</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 09:04:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Gehirn]]></category>
		<category><![CDATA[Lernen]]></category>
		<category><![CDATA[Präsentation]]></category>

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		<description><![CDATA[Über die Präsentation von Ideen und Sachverhalten Wir sprechen über die Präsentation einer Idee oder eines Sachverhalts. Dabei denken wir meist an Softwarelösungen wie PowerPoint oder Keynote. Handgeschriebene Folien sind von gestern, professionell präsentieren heißt, mit einer softwarebasierten Technik zu arbeiten. Auf den erste Blick sind die Vorteile einer Präsentation mit PP &#038; Co schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über die Präsentation von Ideen und Sachverhalten</p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/presentation.jpg" alt="Präsentation"> </p>
<p><span class="firstletter">W</span>ir sprechen über die Präsentation einer Idee oder eines Sachverhalts. Dabei denken wir meist an Softwarelösungen wie <em>PowerPoint</em> oder <em>Keynote</em>. Handgeschriebene Folien sind von gestern, professionell präsentieren heißt, mit einer softwarebasierten Technik zu arbeiten. </p>
<p>Auf den erste Blick sind die Vorteile einer Präsentation mit PP &#038; Co schnell ausgemacht: Vorgefertigte Folien in nahezu unbegrenzter Art, Form und Vielfalt; Text, Grafik, Farbe, Ton, Animation, Überblendeffekte und Videosequenzen lassen sich in beliebiger Form intergrieren und kombinieren. Die Anzahl der Folien innerhalb eines Vortrags ist theoretisch unbegrenzt.</p>
<p>Die Nachteile sind ebenso schnell erkannt: Fällt der Computer oder die Beamerlampe aus, ist es auch aus mit der Präsentation. Aufgrund der technisch orientierten Anwendung klebt der Vortragende meist am Dia, das er gerade vorführt. Die Präsentationsfolie wird zum Mittelpunkt, nicht der Redner oder das, was er sagen will.</p>
<p>Stehen Computer und Beamer einmal nicht zur Verfügung, kommt gerne das Flip-Chart zum Einsatz. Dieses Werkzeug verlangt nach handwerklicher Betätigung, erfordert auch etwas Geschick, die Inhalte lesbar und verständlich auf das Papier oder die Tafel zu bringen.</p>
<p>So weit, so gut. Was wir bis hierher betrachteten, war die äussere Hülle der medialen Präsentation. Wie aber sieht es mit den Inhalten, der didaktischen Umsetzung und dem Lernergebnis aus? Dazu sollten wir zunächst in Erfahrung bringen, wie das optische Wahrnehmungssytem des Menschen funktioniert.</p>
<p>Wir sind <span class="sumup">Augenmenschen</span>, d.h. wir nehmen über unsere Augen unzählige optische Informationen wahr, die unser Gehirn dann sehr schnell verarbeitet. Das gelingt aber nur optimal, wenn die Information gehirngerecht aufbereitet ist. Was bedeutet &raquo;gehirngerecht&laquo;?</p>
<p>Wir wissen heute, dass wir die Welt, in der wir uns bewegen, bildhaft aufnehmen und in unserem Gehirn als Muster abspeichern. So lesen wir beispielsweise nicht jeden einzelnen Buchstaben eines Wortes, sondern wir sehen das Wort als Bild.</p>
<p>Unser Gehirn versucht, das wahrgenommene Muster in ähnlichen, bereits gespeicherten Mustern wieder zu erkennen. Erkennt das Gehirn ein Muster, erfolgt die Weitergabe an ein logisches Zentrum, das einen Sinn aus dem Gelesenen entnimmt. </p>
<p>Je mehr unbekannte Begriffe, Zusammenhänge oder Formeln auf unser Gehirn einströmen, umso mehr steigt die Zahl der &raquo;Regressionen&laquo;, der Rücksprünge zum Wortanfang, um sich der Bedeutung des Wortes zu vergewissern. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p><em>wird fortgesetzt</em></p>
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		<title>Das Richtige tun</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/leben/2852</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein Denkgang mit einem Klienten in den Weinbergen. Im Gehen frei denken und sprechen, das ist für mich Teil meines lösungsorientierten Ansatzes. Während wir in die Landschaft blicken, lassen wir den Gedanken ihren Lauf. Im Rhythmus des Gehens entwickelt sich unbemerkt ein neues Denken: Neue Perspektiven führen zu anderen Überlegungen. Während neue Gedanken in den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">E</span>in Denkgang mit einem Klienten in den Weinbergen. Im Gehen frei denken und sprechen, das ist für mich Teil meines lösungsorientierten Ansatzes. Während wir in die Landschaft blicken, lassen wir den Gedanken ihren Lauf. Im Rhythmus des Gehens entwickelt sich unbemerkt ein neues Denken: Neue Perspektiven führen zu anderen Überlegungen. Während neue Gedanken in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken, verändern sich die Ziele und gewinnen mehr Klarheit.</p>
<p>Der Unternehmer wollte mit mir klären, was das Richtige sei, das er tun solle. Sein Problem: Er hatte kurz hintereinander zwei Unternehmen gegründet, die beide seine ungeteilte Aufmerksamkeit und seinen Einsatz verlangen. Doch er musste feststellen, dass das so nicht funktionieren würde. Widmete er sich dem einen, musste er zwangsläufig das andere Unternehmen vernachlässigen. Nun plagt ihn sein unternehmerisches Gewissen. Was sollte er tun, und wäre dies dann auch das Richtige?</p>
<p><span class="sumup">Dialogisches Fragen</span></p>
<p>Zunächst: Ein Coach liefert keine Lösungen. Er versucht, seinen Klienten zum Nach-, Weiter- und Neudenken anzuregen. Ich benutze dafür gerne das dialogische Fragen. Indem der Coachee auf meine stufig aufgebauten Fragen antwortet, gelangt er sebst zu Hinweisen, wie er sein Problem lösen könnte. </p>
<p>Also fragte ich meinen Klienten: &raquo;An welchem Unternehmen und an welchen Tätigkeiten hängt denn Ihr Herz?&laquo; Ich erläuterte meine Frage: Woran unser Herz hängt, das verfolgen wir mit Freude und Leidenschaft. Wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, die uns nicht zufrieden stellt, die uns mehr Sorgen als Vergnügen bereitet, werden wir nicht leistungsfähig genug sein, um unser Vorhaben erfolgreich zu Ende zu bringen. </p>
<p>Schnell wurde deutlich, dass er am liebsten für das Unternehmen B arbeitet. Obwohl A seinen aktuellen Lebensunterhalt sichert, möchte er B stärker forcieren, weil er hier seine wahre langfristige Unternehmeraufgabe sieht. Eine plausible und nachvollziehbare Einstellung.</p>
<p><span class="sumup">Persönliche Balance</span></p>
<p>Wir pirschten uns an den nächsten Fragenkomplex heran: Wie lässt sich das Dilemma der zwei Firmen auflösen? Ich empfahl meinem Klienten darüber nachzudenken, wo er für sich selbst ein ausgewogenes Verhältnis seines Einsatzes für beide Unternehmen sieht. Dieses Verhältnis muss nicht zwangsläufig auf 50:50 hinauslaufen. Auch ein Ratio von 40:60 oder gar 30:70 kann eine Balance darstellen. Wichtig ist das persönliche Empfinden einer Balance.</p>
<p>Mit dem Begriff einer &raquo;persönlichen Balance&laquo; bezeichne ich den Zustand einer inneren mentalen Ausgeglichenheit. Empfinden wir unsere tägliche Last als stimmig aufgeteilt, arbeiten wir mit mehr Freude und Zuversicht an unseren Aufgaben. Jedes Missverhältnis kann unser Denken und Handeln empfindlich stören.</p>
<p>Mein Klient entschied sich, eine &raquo;persönliche, balancierte&laquo; Arbeitsweise anzuwenden. Er nahm sich vor, nach einer gewissen Zeit  seine Prozesse auf mögliche Optimierung zu überprüfen und bei Bedarf mit einem <em>fine tuning</em> anzupassen.</p>
<p><span class="sumup">Optimistisches Entscheiden</span></p>
<p>&raquo;Das ist alles sehr schön&laquo;, sagte mein Klient dann, &raquo;doch tue ich damit auch das Richtige?&laquo; Diese Frage ist prinzipiell nicht beantwortbar. Denn jede Entscheidung, die wir treffen, kann nur eine Entscheidung in die Zukunft sein. Da wir unsere Zukunft nicht kennen oder vorhersagen können, müssen wir nach einer anderen Antwort suchen. </p>
<p>Meine Antwort an meinen Klienten lautete: &raquo;Sie könnten das <em>optimistische Entscheiden</em> anwenden.&laquo; Was das in Theorie und Praxis bedeutet, wollen wir bei einem weiteren Denkgang klären. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
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		<title>Websites im Wandel: Schlicht, schlank, inhaltsstark</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2832</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Layout]]></category>
		<category><![CDATA[Website]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Pressemitteilung lese ich: &#187;Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.&#171; [Golem.de 20.01.2012]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">I</span>n einer Pressemitteilung lese ich: &raquo;Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.&laquo; [Golem.de 20.01.2012]</p>
<p>Endlich, sage ich mir, endlich folgt die Einsicht der Vernunft. Wer blinkende Icons, nervige Flash-Animationen oder sich ungefragt öffnende Fenster verwendet, wird nun auf die hinteren Seiten verbannt. Quasi ins digitale Nirwana. Und das ist auch richtig so. Denn was wollen Sie und ich, wenn wir im Internet unterwegs sind? Ich denke, wir wollen Information, und das schnell, direkt und kompetent. </p>
<p>Der neue Trend lautet daher: <span class="sumup">Schlicht, schlank, inhaltsstark.</span> &raquo;Information at your fingertips&laquo; &mdash; Bill Gates&#8217; Versprechen wird zwar noch immer nicht eingelöst, doch die Richtung erscheint mir nun stimmiger.</p>
<p>Auf meinen Websites DIALOGUS, <a href="http://www.dmps.de" class="linkex">InnovationsDesign</a> und <a href="http://www.zettelkurs.de" class="linkex">Zettelkurs</a> habe ich dieses &raquo;neue&laquo; Prinzip schon seit einiger Zeit verwirklicht. Völlig intuitiv. Und jetzt weiß ich auch, warum meine Seiten sehr häufig auf den vorderen Google-Plätzen landen. Das ist doch einmal eine gute Nachricht. <img  src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
<p class="quote">Zum diesem Thema:<br />
<a href="http://www.zettelkurs.de/zettelheft/171" class="linkex">Zettelheft: <em>Das digitale Sachbuch muss schlank und inhaltsstark sein</em></a></p>
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		<title>Wenn ich ein Buch lese &#8230;</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2794</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Merken]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich ein Buch lese, das mir nützliche Hinweise für meine Arbeit als Autor und Berater verspricht, wende ich zwei Verfahren an, um mir während des Lesens Notizen zu machen. Wann ich welches Verfahren benutze, hängt davon ab, ob ich das Buch nach dem Lesen noch aufbewahren möchte oder ob ich es dem Altpapier schenken will.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">W</span>enn ich ein Buch lese, das mir nützliche Hinweise für meine Arbeit als Autor und Berater verspricht, wende ich zwei Verfahren an, um mir während des Lesens Notizen zu machen. Wann ich welches Verfahren benutze, hängt davon ab, ob ich das Buch nach dem Lesen noch aufbewahren möchte oder ob ich es dem Altpapier schenken will.  </p>
<p>Möchte ich ein Buch noch aufbewahren, schreibe ich nicht in das Buch hinein, sondern benutze Notizzettel im Format DIN-A6. Aus alten, nicht-digitalen Kalenderzeiten habe ich noch ungezählte Notizzettelpäckchen vorrätig. Also kann ich sie recht großzügig verwenden. </p>
<p>Oben rechts notiere ich den Buchtitel in Kurzform. Die Notiz beginne ich links mit einer Seitenzahl, häufig ergänzt durch mein Absatzzeichen &raquo;/&laquo; und einer Zahl, welche entweder den Absatz genau bezeichnet oder die Position auf der Buchseite beschreibt, sowie einem Doppelpunkt. Es folgen dann mehrere Stichwörter oder Begriffe. Ein Beispiel: </p>
<p class="box"><strong>Briefe Paris</strong><br />
401: &#8220;enzyklopädisches Diner&#8221; ?<br />
423 ff: Stehbrief + Sitzbrief > DIALOGUS<br />
448/2: Gründlichkeit der Deutschen !<br />
539/3: Staberl &#8230; Krebse einfangen &#8230; <img src='http://www.dialogus.de/magazin/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe mir einige &raquo;Satzzeichen&laquo; angewöhnt, die mich über das mögliche Anwenden der gefundenen Textpassagen informieren oder mich zu Recherchen oder weiterem Nachdenken auffordern. Der Zettel wandert dann entweder als Lesezeichen von Seite zu Seite mit, oder er findet sein vorläufiges Zuhause zwischen der letzten Seite und der Umschlagseite.</p>
<p>Im anderen Fall unterstreiche ich im Buch die mir interessant und nützlich erscheinenden Begriffe und Passagen, gleichzeitig vermerke ich am Seitenrand mögliche Anwendungen, zum Beispiel <em>G</em> = Gehen und Denken oder <em>C</em> = Consulting.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/buchlesen,1.jpg" alt="Buch und Notizen"> </p>
<p>Manchmal erfasse ich auf der letzten leeren Buchseite &mdash; falls vorhanden &mdash; die Seitenzahlen der markierten Seiten. Diese Seitenzahlen gliedere ich in Rubriken. Das erleichtert es mir, zu einem bestimmten Themenkreis schnell auf die gewünschten Seiten des Buches zu springen. </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/buchlesen,2.jpg" alt="Buch und Notizen"> </p>
<p>Nachdem ich ein Buch gelesen habe, &raquo;verarbeite&laquo; ich meine Notizen: Ich gehe anhand meiner Notizen erneut durch das Buch, erstelle Zusammenfassungen meiner Gedanken und Entdeckungen oder übernehme Textteile, die ich dann allesamt in einer Datenbank erfasse. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p class="quote">
Textreproduktion aus: Hanns-Josef Ortheil: <em>Lesehunger. Ein Bücher-Menü in 12 Gängen</em>. München, 2009</p>
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		<title>Ein Himmel für mehr Konzentration</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2759</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 08:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
		<category><![CDATA[Himmel]]></category>
		<category><![CDATA[Konzentration]]></category>

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		<description><![CDATA[&#187;All diese Vielfalt am Himmel…; man muß ihn zu den Mustern an Schönheit und Genauigkeit zählen.&#171; Plato Einst lebten im hügeligen Schwabenland ein paar schlaue Forscher, die wollten den schönen Himmel in die Büros der Leute holen. Warum, fragten sich da die Leute, warum brauchen wir einen Himmel im Büro, wo wir ihn doch jederzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="poem">&raquo;All diese Vielfalt am Himmel…;<br />
man muß ihn zu den Mustern an Schönheit und Genauigkeit zählen.&laquo;<br />
<em>Plato</em></p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,1.jpg" alt="Himmel 1"></p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,2.jpg" alt="Himmel 2"> </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,3.jpg" alt="Himmel 3"> </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,4.jpg" alt="Himmel 4"> </p>
<p><span class="firstletter">E</span>inst lebten im hügeligen Schwabenland ein paar schlaue Forscher, die wollten den schönen Himmel in die Büros der Leute holen. Warum, fragten sich da die Leute, warum brauchen wir einen Himmel im Büro, wo wir ihn doch jederzeit draußen haben können? Weil, so antworteten die Forscher mit ernster Miene, weil ihr dann konzentrierter und wacher, noch viel schlauer sein könntet, als ihr es jetzt gerade seid. Denkt euch doch nur, sagten die Forscher weiter, wie schön das sein wird, während der acht Stunden Computerarbeit über sich langsam oder schnell ziehende Wolken am blauen Himmel zu spüren. Das ist ein Gefühl! Und sie waren ganz stolz auf Ihre Idee, wie die kleinen Kinder, wenn sie ein Bild gemalt haben. Den Leuten im Büro aber war das alles sehr suspekt.</p>
<p>Die Forscher machten sich dennoch ans Werk, schraubten ein Panel an die Decke und versteckten darin eine Platine mit Tausenden von weißen, roten und blauen LEDs. Sechzehn Millionen Farben konnten sie damit darstellen. Mit einem cleveren Programm konnten sie dann die Dioden an- und abschalten und so die Wolken schnell oder langsam ziehen lassen. Was für ein toller Himmel!</p>
<p>Und dann durften ein paar ausgewählte Büroleute vier Tage lang unter einer 30 mal 60 Zentimeter großen Leuchte sitzen und den künstlichen Himmel genießen. Angeblich waren ihnen die schnellen Wolken am liebsten. </p>
<p>Nicht bekannt ist, wie oft die braven Leute in den Himmel guckten und herrlich ins Träumen kamen. Und ob sie tatsächlich wacher und schlauer wurden. Und niemand weiß, ob den Leuten die Computerarbeit mit dem künstlichen Himmel mehr Spaß machte, und ob ihnen nach acht Stunden die Augen weniger brannten, und ob sie fröhlicher und besser gelaunt am Abend nach Hause gingen. Das wollten die himmelverliebten Forscher wahrscheinlich auch gar nicht wissen.</p>
<p>Die anderen Leute, die nicht unter dem künstlichem Himmel probesitzen durften, sagten zu sich: Das ist wieder eine jener typischen Wissenschaftlerideen. Was wir bräuchten, das wären Denkgänge in frischer Luft, in der Sonne und unter einem echten Himmel. Das würde uns auf viel bessere Ideen bringen und richtigen Spaß hätten wir dann auch noch. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,5.jpg" alt="Himmel 5"> </p>
<p><span class="psource">Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)</span><br />
<a href="http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2012/januar/himmel-ins-buero.html" class="linkex">Fraunhofer-Institut Mediendienst</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Vorteil des Künstlers gegenüber dem Digitalisten</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/leben/2744</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Künstler haben es gut: Sie können für ihre Freundin, Liebste oder Angebetete Gedichte schreiben, Bilder malen oder Lieder komponieren. Aber was macht ein Software-Entwickler oder Programmierer? Der Komponist Richard Strauss schrieb für die junge Sängerin Pauline de Ahna, die seine Schülerin und später seine Frau wurde, viele Lieder. So auch die 1894 veröffentlichten Vier Lieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">K</span>ünstler haben es gut: Sie können für ihre Freundin, Liebste oder Angebetete Gedichte schreiben, Bilder malen oder Lieder komponieren. Aber was macht ein Software-Entwickler oder Programmierer?</p>
<p>Der Komponist Richard Strauss schrieb für die junge Sängerin Pauline de Ahna, die seine Schülerin und später seine Frau wurde, viele Lieder. So auch die 1894 veröffentlichten <em>Vier Lieder</em> op. 27, darin unter anderen <em>Heimliche Aufforderung</em> und <em>Morgen</em>, welche seinen Ruhm als Liedkomponist begründeten. </p>
<p>Marc Chagall, der russische Maler, malte unermüdlich seine Frau Bella Rosenfeld. </p>
<p>Ohnegleichen in der literarischen Welt ist das Verhältnis von Johann Wolfgang von Goethe zu Charlotte von Stein. Der sieben Jahre älteren verheirateten Frau schrieb er über 1700 Briefe, darin eingestreut viele Gedichte, Naturbeschreibungen, Zeichnungen und Tagebucheintragungen. Und das, obwohl sich die beiden täglich sahen: Goethe hatte von seinem Gartenhaus aus einen unmittelbaren Blickkontakt zu Charlotte von Steins Gemächern.</p>
<p>Was macht nun ein Programmierer? Schreibt er seiner Angebeteten einen lustigen Trojaner, ein freches Virus gleich mit passendem Anti-Virus oder ein Progrämmchen, das auf einer Bildschirmseite immer wieder hundert Zeilen lang und bunt blinkend &laquo;Ich liebe dich&raquo; aufführt? Ich fürchte, die digitalen Berufe taugen nicht fürs Romantische. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Frohes, neues Jahr?</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/leben/2733</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>
		<category><![CDATA[Neue]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Machen wir uns nichts vor und sprechen wir es ruhig aus: Es gibt kein &#187;neues Jahr&#171;. Das Neue ist eigentlich das Alte. Wir orientieren uns am Neuen, weil wir uns selbst und unsere Zeit von den vorangegangenen Zeiten und Generationen nicht anders unterscheiden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2012/icestairs.jpg" alt="Eisstufen" class="right"> <span class="firstletter">M</span>achen wir uns nichts vor und sprechen wir es ruhig aus: Es gibt kein &raquo;neues Jahr&laquo;. Das Neue ist eigentlich das Alte. Wir orientieren uns am Neuen, weil wir uns selbst und unsere Zeit von den vorangegangenen Zeiten und Generationen nicht anders unterscheiden können. Wir leben in einem Strom der Zeit, der für die Welt anfang- und endlos ist. Das Neue, und damit auch das neue Jahr, ist eine Konvention, eine Zeiteinheit, eine Erfindung von uns Menschen, nicht eine der Natur. </p>
<p>Das vermeintlich neue Jahr ist schon alt, bevor wir es überhaupt erkennen. Denn es ist, von der ersten Sekunde an, gefüllt, ja, überfüllt, mit all dem Müll, den Sorgen, Nöten und Lasten, die wir seit Jahren und Jahrzehnten mit uns herumschleppen. Da helfen auch erneut vorgebrachte Vorsätze und Wünsche nichts. Hand aufs Herz: Wann haben Sie die schönen neuen Vorsätze länger als einen Tag lang durchgehalten? Und all die vielen Gesetze und Verordnungen, die mit pünktlicher Regelmässigkeit an einem 1. Januar in Kraft treten, &mdash; diese halten nur die Illusion aufrecht, es gehe aufwärts, alles werde gerechter, besser. Mitnichten. </p>
<p>Wirklich neu wäre ein Jahr dann, wenn es blank, völlig leer und unbelastet vor uns hintreten würde. Wenn wir die Chance hätten, bei Null anzufangen, erneut unser Glück zu versuchen, es diesmal ganz anders, besser zu machen. Wenn wir mit frohem Mut in den neuen Zeitabschnitt gehen könnten. Ja, dann würde es auch Sinn machen, uns ein &raquo;frohes, neues Jahr&laquo; zu wünschen. Aber so &hellip; <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
]]></content:encoded>
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		<title>New Year Calling</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 09:35:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[2012]]></category>

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		<description><![CDATA[Allen meinen Lesern wünsche ich frohe Weihnachten, einen guten Rutsch, beste Gesundheit und viel Erfolg im neuen Jahr.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/phonebox.jpg" alt="Telefon"> </p>
<p>Allen meinen Lesern wünsche ich<br />
frohe Weihnachten,<br />
einen guten Rutsch,<br />
beste Gesundheit und viel Erfolg<br />
im neuen Jahr. </p>
<p><img src="../../../company/img/sign,jz.gif" alt="fini" /></p>
]]></content:encoded>
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