Archiv für November 2008
Editorial — Salon
Text: Joachim Zischke
An was denken Sie, wenn Sie Salon hören oder lesen? Denken Sie an Ihren Friseur, an eine Genfer Autoausstellung, an ein Spielcasino oder an einen literarischen Treffpunkt?
Der Salon
Text: Joachim Zischke
Der Salon als ein Ort der Zusammenkunft ohne Rang und Klassenstand, des geistigen Austausches, der Freiheit im Denken, der zwang freien Geselligkeit. Im Zentrum die Salonnière, eine Persönlichkeit, welche die Themenregie führt, Wogen aufwirft, sie wieder glättet und mit Charme und Esprit eine Abendgesellschaft zum einzigartigen Erlebnis werden lässt.
1 06. November 2008
Casino Global
Text: Joachim Zischke
Börsenmakler sind kaum in der Lage logisch zu denken. Alan Greenspan, der ehemalige US-Notenbankchef meinte, wir seien nicht klug genug, um die Komplexität der Finanzmärkte zu verstehen. Was wir brauchen ist ein anderes Denken, das nicht Geld und Gewinn quasi zum Staatsziel erhebt, sondern wirtschaftliche Leistung und soziale Verantwortung in eine neue Balance bringt.
Drei Jahreszeiten für Sinn und Werte
Text: Joachim Zischke
Kultur, Ethik und Wirtschaft zusammen zu führen, das Wirtschaftsleben wertvoller zu gestalten und für frischen Wind zu sorgen: Dieses Ziel verfolgt das Forum Drei Jahreszeiten in Düsseldorf. Joachim Zischke sprach mit Sabine Raiser, der Initiatorin des Forums, über Hintergründe und Inhalte.
Monolog für einen Gast
Text: Joachim Zischke
Ich freue mich riesig, dass Sie gekommen sind. Regnet es noch? Bitte nehmen Sie doch Platz. Ja, gern hier an unserem coffee table, den wir gleich zum tea table umfunktionieren werden.
Die Chance ergreifen
Text: Joachim Zischke
Krisen bieten die Chance seinen Standort zu überprüfen, Bestehendes radikal in Frage zu stellen, das Denken und Handeln den sich verändernden Bedingungen anzupassen. In Krisen steckt auch die Chance auf neuen Erfolg. Wir müssen nur diese Chance ergreifen.
Über Conversationsspiele und das Benehmen bei einem Gastmahl
Text: Joachim Zischke
Ein Spiel, das Castiglione dem Gast Gaspar Pallavicino zuschreibt, hatte folgende Regel: Ein jeder möge »die Tugenden angeben, deren Schmuck er am liebsten am geliebten Wesen sähe, und weil denn jeder Mensch seine Fehler haben muss, auch die Fehler nennen, die ihm am wenigsten missfielen.« …