Archiv für Juli 2008
Editorial — Visualisieren
Text: Joachim Zischke
Über die Schrift zu Landkarten, zum Visualisieren von Ideen, Empfindungen, Status und dem, was wir hörend sehen: das ist das Thema unserer heutigen Ausgabe. Wir Menschen sind Augenmenschen. Und so ist das Visuelle nicht nur für unsere Kommunikation, sondern für das Leben auf unserer Erde schlechthin Voraussetzung.
Die nächste Ausgabe von DIALOGUS Magazin Nachhaltigkeit erscheint am 7. August 2008.
Land und Karte — Sehen und Verstehen
Text: Joachim Zischke
Ein Land auf einer Karte bringt die Welt in unseren Kopf, ganz gleich, ob diese Welt um die Ecke liegt oder in einer fernen Region. Eine Karte gibt uns Orientierung im Unbekannten, erlaubt uns Neues zu entdecken, verleiht uns Flügel für Ideen. Wir sehen und verstehen.
Sonnencreme: Durchs Ohr in die Nase
Text: Britta Freith
Das Vertraute verfremden und das Fremde vertraut machen. Diese dramaturgische Regel ist der Schlüssel zu authentischen, spannenden Texten. Das hörbar zu machen, was man nicht auf den ersten Blick sieht. So entsteht ein ganz eigenes Bild im Kopf.
Leute machen Kleider – auch umgekehrt?
Text: Joachim Zischke
Kleidung — das ist nicht einfach ein Schutz gegen die Widrigkeiten der Natur. Mit dem, was und wie wir es tragen, wollen wir zeigen, wer und was wir sind, meist noch bevor wir das erste Wort gesprochen haben. Kleidung ist nicht selten der Ausdruck eines Wunschbildes, das trügerisch sein kann. Und mit der Beachtung von Kleiderordnungen signalisieren wir unseren Stand und Status in der Gesellschaft.
Mutter und Kind —
Eine kleine Kunde der chinesischen Schriftzeichen
Text: Florian Rustler
Die Idee war wirklich gut: Man nehme eine Situation des täglichen Lebens und zeichne sie in wenigen Pinselstrichen nach. Fertig ist eine Schrift, die jeder versteht. Gut 4500 Jahre und 40.000 Zeichen später wirft das Schriftsystem zahlreiche Fragen auf. Der Sinologe Florian Rustler deckt die Hintergründe für uns auf.
In Bildern Empfindungen festhalten
Text: Joachim Zischke
Menschen haben im Grunde eine positive Einstellung zum Leben, sind neugierig und spielfreudig, Entdecker und Entwickler. Das ist ein Kapital, das die Arbeitgeber noch kaum richtig verstehen. — In einem eMail-Gespräch diskutieren der Architekt, Zeichner und visual facilitator Reinhard Kuchenmüller und DIALOGUS-Herausgeber Joachim Zischke über die Visualisierung von Empfindungen, Gefühlen und Gedanken.
Das ästhetische Konzept »Wabi Sabi«
Text: Joachim Zischke
»Wabi Sabi« ist ein aus Japan stammendes Konzept, das auf Einfachheit, Bescheidenheit und Beschränkung beruht. Das Prinzip können wir sehr gut auf verschiedene Bereiche der visuellen Information, beispielsweise des Vortrags oder der Präsentation, anwenden.
Bildungsbrücken für Bildungslücken
Text: Klaus Kofler
Visuelles Denken, die Verbindung von bildlichem und strukturiertem Denken, ist der Schlüssel, um Bildungslücken in aktuellen Bildungssystemem zu schließen. Dieses Denken fördert die Neugierde und Kreativität.
