Archiv für April 2008
Editorial — Spielen
Text: Joachim Zischke
Wann haben Sie das letzte Mal gespielt? Ich meine, im Büro oder in Ihrem Unternehmen? Sie können sich nicht erinnern? Ach, das Spielen ist in Ihrem Unternehmen nicht gestattet? Schade. Doch Hilfe naht: DIALOGUS Magazin liefert Ihnen in dieser Ausgabe viele Argumente, Hinweise und Links, die Ihnen helfen können, das Spiel(en) in Ihrem Unternehmen zu etablieren.
Die nächste Ausgabe von DIALOGUS Magazin Gehen erscheint am 1. Mai 2008.
Homo ludens. Oder: Das Leben ist Spielen
Text: Joachim Zischke
Das Spiel(en) ist in unserem Leben allgegenwärtig. Spielen erleichtert uns nicht nur das Erlernen von Fähigkeiten, es trägt zu unserem seelischen Gleichgewicht bei. Spielen bedeutet auch Kunst und Kultur und nimmt damit eine zentrale Position innerhalb unserer Lebensform ein. Spielen belebt und bewegt.
Endliche und unendliche Spiele
Text: Joachim Zischke
Der amerikanische Theologieprofessor James P. Carse benennt zwei Spieletypen als Analogie für die Art, wie wir unser Leben betrachten könnten: endliche und unendliche Spiele. Entstanden ist eine Lebensphilosophie, welche die Zielsetzung des Handelns in gesellschaftlichen oder auch wirtschaftlichen Bereichen neu definieren kann.
Bestimmen Sie die Spielregeln!
Text: Klaus Kofler
Spielen hat weit mehr mit unserer Wirklichkeit zu tun, als wir ahnen. Statt spielerisch an eine Aufgabe heranzugehen, bevorzugen wir die Sicherheit. Wir wollen kein Risiko eingehen, folgen daher starr den altbekannten Regeln und verengen damit unsere Sicht- und Handlungsweisen. Für jedes Problem ein eigenes Spiel – mit dieser Einstellung hätten wir die Chance, neue Regeln zu entwerfen und darauf unser neues Denken aufzubauen.
Das Kreativspiel
Text: Joachim Zischke
Mit einem Kreativspiel steigern Sie die Leistungsfähigkeit Ihrer grauen Zellen. Bei diesem Spiel gibt es keine Gewinner. Was zählt, ist die Beschäftigung mit neuen, ungewöhnlichen Ideen. Allein Ihre Phantasie, Ihr Humor und Ihre Gedanken setzen Grenzen. Spielen Sie mit?
9 03. April 2008
Führung im 21. Jahrhundert
Text: Ruth Pink
Der Zigarren rauchende Chef, der durch die Fabrikhallen schreitet, ist passé. Führungskräfte müssen sich dem globalen Wettbewerbsdruck stellen und mit einem kooperativen-partnerschaftlichen Führungsstil eine Arbeitsatmosphäre schaffen, welche die Kreativität der Beschäftigten fördert. Alleskönner sind out. Team- und Projekt-Orientierung und eine kritische Distanz zur eigenen Person ist gefragt.
Das Glücksspiel: Ein Spiel um welches Glück?
Text: Wolff Horbach
Das Glücksspiel wird meist als Spiel um die Millionen gesehen. Glück hängt jedoch weniger von den zufälligen Chancen ab, deren Mathematik jeder Spieler kennen sollte. Unsere Chancen zum Glück können wir beträchtlich erhöhen, wenn wir etwas für unser Glück tun.
Spiele mit und gewinne!
Text: Joachim Zischke
Was wäre eine DIALOGUS Ausgabe Spielen ohne ein Gewinnspiel? Irgendwie unvollständig, meinen Sie nicht auch? Also nehmen Sie all Ihren Mut zusammen und an unserem Spiel teil, das Ihre Kreativität herausfordert. Und gewinnen Sie das, worüber Sie als Lösungsaufgabe nachdenken. Viel Vergnügen!