Rubrik 'Wirtschaft'
Der ökonomische Dreisatz, der ein Irrtum ist
Text: Joachim Zischke
Kennen Sie die wichtigsten Wörter, die zum Jargon eines Unternehmensberaters gehören sollten? Es sind dies: Bildung, Innovation, Wachstum und Wohlstand. Man beachte auch die Reihenfolge. Daraus lässt sich ein logisch klingender, ökonomischer Dreisatz generieren, der beim genaueren Hinsehen doch keiner ist.
3 25. Februar 2010
Entscheidungsfindung: Lass’ mal das iPhone ran
Text: Joachim Zischke
Jeder von uns trifft tagtäglich viele Entscheidungen. Häufig entscheiden wir uns aus dem Bauch heraus, obwohl wir tonnenweise Daten und Fakten zur Verfügung haben (könnten). Doch ist unsere intuitive Entscheidung dann richtig? Meist bleiben ein unsicheres Gefühl und viele Fragen im Raum zurück. Ließe sich eine solche intuitiv geprägte Entscheidung mit Hilfe eines einfachen Werkzeugs konkretisieren? Wir haben nachgedacht.
Zwei Briefe
Text: Joachim Zischke
Wie war das noch? Geschäftsbriefe sind das Aushängeschild eines jeden Unternehmens. Der erste Eindruck zählt. Kompetenz und Professionalität zeigen sich vor allem in der Korrespondenz. Die nonverbale Kommunikation sagt mehr über den Umgang eines Unternehmens mit seinen Kunden aus, als das beste Produkt. — Ja, so lesen wir es in Ratgebern und hören es in Seminaren. Wie sieht die Wirklichkeit aus? Zwei Briefe.
Business Correctness. Oder: Sprich mich nicht an!
Text: Joachim Zischke
Geschäftsanbahnungen werden schwieriger, für manche unmöglich. Wollen diejenigen, die schon miteinander Geschäfte machen, unter sich bleiben und den Kuchen nur gemeinsam genießen? Erleben wir zur gesellschaftlichen Spaltung in Arme und Reiche auch eine Spaltung in Auftrag-Habende und Auftrag-Habenichtse?
Stärkt die Einfachheit eines Produkts seinen Erfolg?
Text: Joachim Zischke
Wettbewerb und Globalisierung führten uns in ein Überangebot. Es wird immer schwieriger, Produkte im Markt abzusezten. Gleichzeitig beobachten wir an uns eine Sehnsucht nach dem ganz Einfachen, dem Wesentlichen. Führt die Reduzierung des Angebots oder der Komplexität eines Produkts wirklich zu mehr Erfolg? Eine Fakten-Sammlung.
Erkenne dich selbst. Oder: Führen Profilgeneratoren zu den richtigen Erkenntnissen?
Text: Joachim Zischke
Das Werkzeug Leonardo 3.4.5 wird als ein leicht einzusetzendes Expertensystem beschrieben, das Menschen in Ihrem Verständnis für das Zusammenarbeiten von Teams unterstützt. Es dient dabei aber auch Individuen und Personalern als profiling tool, um eigene Stärken (und Schwächen) und die von Probanden kennen zu lernen. DIALOGUS Magazin sprach mit Professor Dr. Heiko Hansjosten über die Anwendung dieses Werkzeugs und möglicher Vorbehalte gegenüber dem Einsatz im Personalwesen.
Rolle und Wahrnehmung der Kreativität in China
Text: Florian Rustler
In Deutschland stehen viele Menschen in Unternehmen dem Begriff Kreativität skeptisch bis ablehnend gegenüber stehen. Ganz anders in Taiwan. Dort ist die Einstellung gegenüber Kreativität äußerst positiv und wird von Unternehmenslenkern als notwendige Grundlage für Innovation gesehen. – Florian Rustler berichtet von seinen Eindrücken in China.
Finanzkrise — quo vadis?
Text: Joachim Zischke
»Enden kann das Ganze nur auf zwei Arten:
Die erste ist, den Zusammenbruch geschehen und den Umständen ihren Lauf zu lassen. Dies bedeutet einschneidende Verluste für einige und entsprechende Gewinne für andere — ein Nullsummenspiel.
Bei der zweiten wird der Steuerzahler zur Bereitstellung der Ressourcen gezwungen, die für die Notoperation am kollabierenden System nötig sind. Auch dies ist ein Nullsummenspiel, wenn auch ein komplexeres.«
Anthony de Jasay, Ökonom und Sozialphilosoph
3 05. März 2009