Rubrik 'Wandel'
Gehen und Verändern — eine Methode für Innovation
Menschen können ihre Verhaltensweisen oft nur ändern, wenn sie Fähigkeiten und Ursachen entdecken, die ihnen helfen, Neues zu erkennen und zu denken. Die hier vorgestellte Methode Denkgang bringt Bewegung in die Köpfe. Denn durch das Gehen kommen die Teilnehmer physisch wie mental in Bewegung, Veränderungen auszulösen.
Artikel lesen …Innovation by Koan
I.
Kōan: jap./chin., gōng’àn, Öffentlicher Aushang; im chinesischen Chan- bzw. japanischen Zen-Buddhismus eine kurze Anekdote oder Sentenz, die ein Meister seinem Schüler zu lösen aufgibt. Dieser wird zunächst versuchen, die Antwort mit dem Verstand zu finden, obwohl ihm die Aufgabe paradox, unverständlich und sinnlos erscheint. Erst wenn sich sein Denken erschöpft hat, wird er andere Lösungswege in Betracht ziehen. So wird er sein strukturiertes, lineares Denken, seine subjektiven Bewertungsmaßstäbe verlassen und nach und nach Instinkt und Intuition wiederentdecken. Er wird die Wahrheit hinter seiner Wahrheit entdecken und die tiefste Quelle menschlichen Daseins berühren.
II.
Ein bekanntes Koan lautet: »Wenn man mit beiden Händen klatscht, hört man einen Ton. Welches ist der Ton der einen Hand?«
III.
»Bei der Suche nach Antworten auf unsere Fragen im Leben haben wir oft den Wunsch, schnell eine endgültige Antwort zu finden. Ebenso schnell erliegen wir den Selbsttäuschungen, etwas erlangt zu haben. Dies entspringt unserem tiefen Wunsch, etwas erreichen zu wollen – doch das ist leider auch unser größtes Hindernis. Es erscheint uns als so selbstverständlich, dass es etwas zu erreichen gäbe, wir kämen nie auf die Idee, genau dieses Prinzip zu hinterfragen. Das Kong-an fordert von uns, diese Illusion aufzugeben und zu unserem ursprünglichen Geist zurückzukehren.« Arne Schaefer
IV.
Könnte es sein, dass viele Innovationsprozesse deshalb nicht erfolgreich zu Ende gebracht werden, weil wir nicht zu unserem ursprünglichen Denken zurückkehren? Weil wir das absurd-paradoxe Denken nicht üben?
V.
Ein absurd-paradoxes Denken kann verblüffen, verwundern, ja, auch verwirren. Es erfordert ein Beschäftigen mit Richtungen, die völlig abwegig erscheinen. Gleichzeitig deckt dieses Denken Widersprüche auf und führt auf ungeahnten Denkwegen zu neuen Einsichten. Vielleicht ein neuer Handlungsansatz?
Warum immer mehr Menschen dagegen sind
Rumort es in unserer Gesellschaft? Verschafft sich ein nicht eindeutig identifizierbarer Bürger-Unmut Luft? Liegt es ausschließlich am persönlichen oder lokalen Egoismus, dass (Groß-)Projekte immer mehr auf Ablehnung stoßen? Tatsache ist, dass Projekte wie Stuttgart 21, die Rheintalbahn oder der neue Flughafen Berlin-Brandenburg für Protestbewegungen sorgen und die Politik und Verantwortlichen in Unruhe versetzen. Was sind die Ursachen? Der Versuch einer Erklärung.
Artikel lesen …Der demografische Wandel findet nicht statt!
Warum wird der demografische Wandel nicht stattfinden? Die Antwort ist so einfach wie einleuchtend. In wenigen Jahren wird sich die prognostizierte Altersverteilung für Deutschland umkehren. Der Grund: Die heute Erwerbstätigen werden aufgrund von enormen, permanent ansteigenden psychischen und physischen Belastungen in der Arbeitswelt und im Leben allgemein ein höheres Alter gar nicht mehr erreichen.
Artikel lesen …Sag’ ich doch die ganze Zeit
Um kreativ zu sein, müssen wir locker sein. Wir brauchen Ressourcen und Zeit. Wir brauchen Zeit, um uns hinzusetzen und nachzudenken. Wir brauchen Zeit für uns allein. Wir brauchen Zeit um herumzuspielen. Wir brauchen Zeit zum Experimentieren. Wir brauchen Zeit, um uns gelegentlich mit anderen zu unterhalten.«
Jonas Ridderstrale und Kjell Nordström, Managementvordenker, in ihrem Buch Funky Businness. Wie kluge Köpfe das Kapital zum Tanzen bringen.
Adieu kostenlose Information
Das Bestreben von Verlagen, Nachrichten und Informationen kostenpflichtig zu machen, sorgt für rege Diskussionen. Doch muss ein freies, ein kostenfreies Internet bedeuten? Wie man es dreht und wendet, die Erzeugung von Content kostet Geld, denn auch im Internet gilt die Wirtschaftsformel: »Einer zahlt immer.« Also: Adieu kostenlose Information?
Artikel lesen …Lerne lesen, ohne zu klagen
Die Welt des ersten Lesens, getrübt durch den Zwang zur Interpretation des Gelesenen, gipfelte schnell im schulischen Erfolg, nur noch das zu lesen, was nicht zu vermeiden war. Doch dann folgte meist die Welt der Bücher, einhergehend mit diagonal beschleunigtem Lesen, nur aufgehalten von nicht korrekter Rechtschreibung und der Faulheit des Schreibers. Heute nun die Welt der Blogs und Smileys, mit ihren Konventionen und Besonderheiten. Der Autor Horst Buchholz reflektiert sein Leseleben und Wandern durch die Welt des Lesens.
Artikel lesen …Die Optimisten-Macher
Mutmacher gibt es schon viele. Jetzt kommen die Optimisten-Macher. Und das gleich tausendfach: Die Kampagne OptimismusHoch1000 will auf ihrer Website eintausend Gründe sammeln, was es bedeutet und warum es sich lohnt, beruflich oder privat optimistisch zu sein. DIALOGUS Magazin interviewte Monika Hamrozi, die Mitgründerin der Initiative, in einem eGespräch zu den Hintergründen und Zielen der Aktion.
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