Rubrik 'Wandel'
Wenn nicht Wir, dann Ich?
Text: Klaus Kofler
Wenn das wirklich Neue als Utopie dargestellt wird, wir nicht mehr aus eigener Antriebskraft unser Ich bestimmen, dann können wir leicht von Anderen gesteuert werden und unsere Individualität und Kultur nehmen Schaden.
Das Fenster zum Park
Text: Joachim Zischke
Wir wissen es wohl: So wie bisher können wir nicht weitermachen. Wir brauchen einen Goldenen Schnitt der Ökonomie, neue Proportionen für Leistungseinsatz und Leistungsertrag. Und das Entdecken von Tugenden, welche Sinn, Werte und Verantwortung wieder in unser Bewusstsein rücken.
Identität ist eine sich stetig wandelnde Erfahrung
Text: Joachim Zischke
Lederhosen und Dirndl auf dem Oktoberfest sind nicht einfach Ausdruck von Mode, sondern bezeugen eine Identität: die Heimat. Die Prinzipien des Zen-Buddhismus können die Selbstbesinnung des Einzelnen wie auch die Corporate Identity von Unternehmen positiv beeinflussen, die Freude am Wandel fördern. Ein Interview mit Paul J. Kohtes.
Der lange Weg des Wandels
Text: Joachim Zischke
Während sich das Thema Nachhaltigkeit in der öffentlichen Wahrnehmung meist auf Klimaschutz, erneuerbare Energien, Gesundheit und Ernährung konzentriert, zeigt uns die Themenpräsentation der Nationalen Nachhaltigkeitsstragie eine hoch komplexe, defizile und fragile Struktur. Es bedarf mehr als Fingerspitzengefühl, die Balance unserer Lebensgrundlagen wieder herzustellen.
Wege durch Prozesslandschaften
Text: Joachim Zischke
Zu sagen, »Wir müssen jetzt etwas tun« genügt nicht, wenn die Aufgaben und Ziele nicht klar definiert sind. Veränderungen im Unternehmen, seinen Produkten oder den bedienten Märkten bedürfen eines strukturierten Prozesses, der vom Denken über das Analysieren zum Ideenfinden und Modellbilden reicht.
Bildungsbrücken für Bildungslücken
Text: Klaus Kofler
Visuelles Denken, die Verbindung von bildlichem und strukturiertem Denken, ist der Schlüssel, um Bildungslücken in aktuellen Bildungssystemem zu schließen. Dieses Denken fördert die Neugierde und Kreativität.
Nichtwissen
Text: Joachim Zischke
In der modernen Gesellschaft wächst das Wissen exponentiell. Wir erkennen: Mit wachsendem Wissen entsteht zugleich auch immer mehr Nichtwissen über die Voraussetzungen und Folgen dieses Wissens. Und durch die Überproduktion von Wissen entsteht das Paradox, dass Wissen verloren geht. Wie gehen wir mit dem Nichtwissen in der Gesellschaft um? Sollte es ein verbrieftes Recht auf Nichtwissen geben?
Vom Kunden, dem unbezahlten Mitarbeiter
Text: Joachim Zischke
Neue Schlagworte machen in der Wirtschaft die Runde: Open Innovation, interaktive Wertschöpfung, Crowdsourcing. Die Rolle des Kunden als Marktteilnehmer ändert sich. Er ist nicht mehr der König, der entscheidet. Eine neue Rolle wird ihm aufgezwungen, in einem neuartigen Disziplinierungssystem.
5 17. Januar 2008