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	<title>DIALOGUS &#160; &#187; Wandel</title>
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	<description>Eine andere Sicht.</description>
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		<title>Websites im Wandel: Schlicht, schlank, inhaltsstark</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 13:13:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Gestaltung]]></category>
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		<description><![CDATA[In einer Pressemitteilung lese ich: &#187;Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.&#171; [Golem.de 20.01.2012]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">I</span>n einer Pressemitteilung lese ich: &raquo;Die Suchmaschine Google bezieht bei der Ermittlung der relevantesten Suchergebnisse künftig auch das Layout einer Webseite mit ein. Seiten, auf denen der eigentliche Inhalt vor lauter Werbung kaum gefunden werden kann, werden herabgestuft.&laquo; [Golem.de 20.01.2012]</p>
<p>Endlich, sage ich mir, endlich folgt die Einsicht der Vernunft. Wer blinkende Icons, nervige Flash-Animationen oder sich ungefragt öffnende Fenster verwendet, wird nun auf die hinteren Seiten verbannt. Quasi ins digitale Nirwana. Und das ist auch richtig so. Denn was wollen Sie und ich, wenn wir im Internet unterwegs sind? Ich denke, wir wollen Information, und das schnell, direkt und kompetent. </p>
<p>Der neue Trend lautet daher: <span class="sumup">Schlicht, schlank, inhaltsstark.</span> &raquo;Information at your fingertips&laquo; &mdash; Bill Gates&#8217; Versprechen wird zwar noch immer nicht eingelöst, doch die Richtung erscheint mir nun stimmiger.</p>
<p>Auf meinen Websites DIALOGUS, <a href="http://www.dmps.de" class="linkex">InnovationsDesign</a> und <a href="http://www.zettelkurs.de" class="linkex">Zettelkurs</a> habe ich dieses &raquo;neue&laquo; Prinzip schon seit einiger Zeit verwirklicht. Völlig intuitiv. Und jetzt weiß ich auch, warum meine Seiten sehr häufig auf den vorderen Google-Plätzen landen. Das ist doch einmal eine gute Nachricht. <img  src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
<p class="quote">Zum diesem Thema:<br />
<a href="http://www.zettelkurs.de/zettelheft/171" class="linkex">Zettelheft: <em>Das digitale Sachbuch muss schlank und inhaltsstark sein</em></a></p>
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		<title>Ein Himmel für mehr Konzentration</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2759</link>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 08:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Büro]]></category>
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		<description><![CDATA[&#187;All diese Vielfalt am Himmel…; man muß ihn zu den Mustern an Schönheit und Genauigkeit zählen.&#171; Plato Einst lebten im hügeligen Schwabenland ein paar schlaue Forscher, die wollten den schönen Himmel in die Büros der Leute holen. Warum, fragten sich da die Leute, warum brauchen wir einen Himmel im Büro, wo wir ihn doch jederzeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="poem">&raquo;All diese Vielfalt am Himmel…;<br />
man muß ihn zu den Mustern an Schönheit und Genauigkeit zählen.&laquo;<br />
<em>Plato</em></p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,1.jpg" alt="Himmel 1"></p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,2.jpg" alt="Himmel 2"> </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,3.jpg" alt="Himmel 3"> </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,4.jpg" alt="Himmel 4"> </p>
<p><span class="firstletter">E</span>inst lebten im hügeligen Schwabenland ein paar schlaue Forscher, die wollten den schönen Himmel in die Büros der Leute holen. Warum, fragten sich da die Leute, warum brauchen wir einen Himmel im Büro, wo wir ihn doch jederzeit draußen haben können? Weil, so antworteten die Forscher mit ernster Miene, weil ihr dann konzentrierter und wacher, noch viel schlauer sein könntet, als ihr es jetzt gerade seid. Denkt euch doch nur, sagten die Forscher weiter, wie schön das sein wird, während der acht Stunden Computerarbeit über sich langsam oder schnell ziehende Wolken am blauen Himmel zu spüren. Das ist ein Gefühl! Und sie waren ganz stolz auf Ihre Idee, wie die kleinen Kinder, wenn sie ein Bild gemalt haben. Den Leuten im Büro aber war das alles sehr suspekt.</p>
<p>Die Forscher machten sich dennoch ans Werk, schraubten ein Panel an die Decke und versteckten darin eine Platine mit Tausenden von weißen, roten und blauen LEDs. Sechzehn Millionen Farben konnten sie damit darstellen. Mit einem cleveren Programm konnten sie dann die Dioden an- und abschalten und so die Wolken schnell oder langsam ziehen lassen. Was für ein toller Himmel!</p>
<p>Und dann durften ein paar ausgewählte Büroleute vier Tage lang unter einer 30 mal 60 Zentimeter großen Leuchte sitzen und den künstlichen Himmel genießen. Angeblich waren ihnen die schnellen Wolken am liebsten. </p>
<p>Nicht bekannt ist, wie oft die braven Leute in den Himmel guckten und herrlich ins Träumen kamen. Und ob sie tatsächlich wacher und schlauer wurden. Und niemand weiß, ob den Leuten die Computerarbeit mit dem künstlichen Himmel mehr Spaß machte, und ob ihnen nach acht Stunden die Augen weniger brannten, und ob sie fröhlicher und besser gelaunt am Abend nach Hause gingen. Das wollten die himmelverliebten Forscher wahrscheinlich auch gar nicht wissen.</p>
<p>Die anderen Leute, die nicht unter dem künstlichem Himmel probesitzen durften, sagten zu sich: Das ist wieder eine jener typischen Wissenschaftlerideen. Was wir bräuchten, das wären Denkgänge in frischer Luft, in der Sonne und unter einem echten Himmel. Das würde uns auf viel bessere Ideen bringen und richtigen Spaß hätten wir dann auch noch. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/himmel,5.jpg" alt="Himmel 5"> </p>
<p><span class="psource">Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO)</span><br />
<a href="http://www.fraunhofer.de/de/presse/presseinformationen/2012/januar/himmel-ins-buero.html" class="linkex">Fraunhofer-Institut Mediendienst</a></p>
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		<title>Lebensbaum</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2340</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Nov 2011 14:07:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>

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		<description><![CDATA[&#187;Wenn ein Baum umgesägt worden ist und seine nackte Todeswunde der Sonne zeigt, dann kann man auf der lichten Scheibe seines Stumpfes und Grabmals seine ganze Geschichte lesen: in den Jahresringen und Verwachsungen steht aller Kampf, alles Leid, alle Krankheit, alles Glück und Gedeihen treu geschrieben, schmale Jahre und üppige Jahre, überstandene Angriffe, überdauerte Stürme.&#171; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/lebensbaum.jpg" alt="Lebensbaum"> </p>
<p><blockquaote>&raquo;Wenn ein Baum umgesägt worden ist und seine nackte Todeswunde der Sonne zeigt, dann kann man auf der lichten Scheibe seines Stumpfes und Grabmals seine ganze Geschichte lesen: in den Jahresringen und Verwachsungen steht aller Kampf, alles Leid, alle Krankheit, alles Glück und Gedeihen treu geschrieben, schmale Jahre und üppige Jahre, überstandene Angriffe, überdauerte Stürme.&laquo;<br />
<em>Hermann Hesse, 1919</em></p></blockquote>
<p><span class="psource">Joachim Zischke, Lüneburger Heide, 2009</span></p>
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		<title>Coworking ist mehr als echter Kaffee</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2228</link>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 15:44:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich denke nicht, dass es nur auf den echten Kaffee ankommt. Sicherlich, Kaffee ist die Stimulanz <em>numero uno</em> für Kreative. Woher sonst käme die Ausdauer für all die Ideenprozesse, gäbe es keinen Kaffee? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/logo-coworking.jpg" alt="Coworking" class="right"> <span class="firstletter">I</span>ch denke nicht, dass es nur auf den echten Kaffee ankommt. Sicherlich, Kaffee ist die Stimulanz <em>numero uno</em> für Kreative. Woher sonst käme die Ausdauer für all die Ideenprozesse, gäbe es keinen Kaffee? Es plaudert sich eben leichter und entspannter mit einem Rizzi bunten Becher Kaffee in der Hand. Man kann an einem Gefäß so schön seine Gedanken festhalten. Oder Antworten durch einen tiefsinnigen Blick ins unendliche Arabica-Schwarz verzögern. &mdash;</p>
<p>Ich sehe mir eine Fotografie an: Auf der einen Seite des Raums eine helle Fensterfront, davor runde Tische, um diese, auf Thonet-Stühlen, einzelne Gruppen von Menschen, ins Gepräch vertieft, in Unterlagen blätternd, dazwischen ein immergrüner Ficus, dann eine lange Theke mit Geschirr, Besteck, Brot, Käse, Kuchen, eine Kaffee-Maschine. Ich blicke in den sektor5 in Wien. Es fehlt nur noch die Sachertorte. Doch Coworking ist mehr als echter Kaffee und Wiener Kaffeehaus-Atmosphäre. &mdash;</p>
<p>Coworking heißt erst einmal &raquo;zusammen arbeiten&laquo;. Es ist im Prinzip das, was früher, bevor sich das Englische unserer Begriffe bemächtigte, als Bürogemeinschaft bekannt war. Architekten, Rechtsanwälte oder Kulturschaffende fanden sich zusammen, um in gemeinsamen Räumen zu arbeiten. Meist kannten sich die Sozien schon, vielleicht vom Studium her, vielleicht aus bestehenden Allianzen. Doch es waren nicht nur ökonomische Gründe, günstiger Büroraum beispielsweise, welche die Menschen zusammenführten. Es ging auch darum, das Know-how aus unterschiedlichen Disziplinen zu bündeln. Auch darum, umfangreiche Projekte abzuwickeln, die ein Einzelner nicht stemmen konnte.</p>
<p>Das heutige Coworking will all das auch verwirklichen, doch mit einem deutlich anderen Vorzeichen: die Zusammenarbeit erfolgt <span class="sumup">informell, zeitvariabel und spontan</span>, bei getrennten Kassen.</p>
<p>Informell, weil es keine festen Bindungen zwischen den Parteien gibt. Die Räume, Schreibtische und technische Infrastruktur stellt ein Dritter gegen Gebühr bereit. Der einzelne <em>Coworker</em> mietet einen Arbeitsplatz für eine bestimmte Zeit, mehr nicht. Seine fixen Kosten entfallen. Der Anbieter eines <em>Coworking Space</em> trägt das Risiko.</p>
<p>Zeitvariabel, weil sich die Coworker nur dann einfinden, wenn sie einen Arbeitsplatz nutzen wollen. Für vier Stunden, einen Tag lang oder einen ganzen Monat. Kommen, wenn die Aufträge es erfordern. Gehen, wenn die Arbeit erledigt ist.</p>
<p>Und spontan, weil die Zusammenarbeit auf Projekt getriebenes Teambuilding ausgelegt ist. Das setzt zum Einen einen idealen Mix von Coworkern, Fähigkeiten und freien Kapazitäten voraus, zum Anderen die Bereitschaft, kooperativ und Team orientiert zu handeln und zu teilen.  </p>
<p>Das <em>Coworking Community Manifest</em> nennt fünf Prinzipien, die als Grundlage des Coworking innerhalb der Bewegung gelten sollen: <span class="sumup">Gemeinschaft, Zusammenarbeit, Vielfalt, Offenheit und Nachhaltigkeit</span>. Der Kerngedanke liegt im Vernetzen, im Austausch von Erfahrung und Wissen, in der Entwicklung von neuen Ideen und Geschäftsverbindungen. Das Manifest beschreibt einen Idealzustand, keine Frage. Die <em>We Generation</em> will das Wir fördern und jeden Einzelnen daran profitieren lassen. Dieser Ansatz ist es wert, umgesetzt zu werden. Denn dann ist Coworking mehr als echter Kaffee. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p class"quote">Link:<br />
<a href="http://www.zettelkurs.de/k/z1015.html" class="linkex">Joachim Zischke: Business-Lounge für kreative Könner, Coworking Know-how. eBook, 2011</a></p>
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		<title>Innovation bedeutet das Überwinden von Widerständen</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2122</link>
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		<pubDate>Tue, 04 Oct 2011 07:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitsprozess]]></category>
		<category><![CDATA[Innovation]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Woran liegt es, dass Innovation sehr häufig mit Ängsten und Widerständen in Verbindung gebracht wird? Einige Vorschläge: Innovation ist die Kombination von Handwerk und Denkwerk. In einem Arbeitsklima, welches das freie und kreative Denken behindert, können keine neuen Denkmuster entstehen. Angst vor Scheitern, falschen Antworten, Stress, Zeitdruck, etc. blockieren das Denken. Kein Wunder, wenn dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">W</span>oran liegt es, dass Innovation sehr häufig mit Ängsten und Widerständen in Verbindung gebracht wird? Einige Vorschläge:</p>
<p><strong>Innovation ist die Kombination von Handwerk und Denkwerk.</strong> In einem Arbeitsklima, welches das freie und kreative Denken behindert, können keine neuen Denkmuster entstehen. Angst vor Scheitern, falschen Antworten, Stress, Zeitdruck, etc. blockieren das Denken. Kein Wunder, wenn dann das Denken in alten, als sicher geltenden Bahnen (weiter) verläuft.</p>
<p><strong>Fragen muss erlaubt sein.</strong> Das Infragestellen von Sachverhalten und <em>bewährten</em> Routinen schafft Unruhe, in jedem Unternehmen. Um einer solchen Unruhe zu begegnen, helfen nur von höchster Leistungsebene geschaffene und unterstützte Freiräume. In diesen Freiräumen sollte all das möglich sein, was im Tagesgeschäft (zu Recht) unerwünscht ist: Kritik, ungewöhnliche Lösungsvorschläge, probeweises Handeln, Planspiele &hellip; Doch diese Freiräume müssen gewollt sein! Hier ist noch viel Überzeugungsarbeit für die führenden Köpfe nötig.</p>
<p><strong>Innovation kostet nicht nur Geld, sondern noch viel mehr Zeit.</strong> Wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass wir höchstens 90 Minuten am Stück konzentriert arbeiten können. Dann brauchen wir &mdash; besser: unser Gehirn &mdash; eine Pause. Aber nicht einfach nur eine fünfminütige Kaffeepause in der Kombüse. Längere Intervalle zur geistigen Erholung sind vor allem dann notwendig, wenn ein besonders hohes Niveau von Ergebnissen gewünscht ist. </p>
<p><strong>Flexibilität ist gefordert.</strong> Andere, völlig unterschiedliche Aufgabenstellungen an einem Arbeitstag regen zu neuen Denkprozessen an und führen zu anderen, meist auch neuen Ergebnissen. Sicherlich ist das nicht sofort und mit heute üblichen Arbeitsabläufen machbar. Doch die Art und Weise, wie Menschen in Unternehmen arbeiten, wird sich ändern müssen, wenn Unternehmen weiterhin wirtschaftlich führend bleiben wollen.</p>
<p><strong>Kommunikation auf den Prüfstand stellen.</strong> Wo nicht miteinander geredet wird, wo nur Dienstwege eingehalten werden, entstehen mehr Fehler, mehr Frust, ergo weniger Erfolg. Eine mangelhafte Kommunikation ist häufig ein Mangel an Vertrauen, zwischen Mitarbeitern, zwischen Abteilungen &mdash; auch zwischen Werken und Unternehmensgruppen. Doch Vertrauen kann nur entstehen, wenn man sich kennt. Eine schöne Aufgabe für die Abteilung Personalentwicklung und ein gutes Einsatzgebiet für Planspiele.</p>
<p><strong>Vorläufiges Fazit:</strong> Das Durchführen von Innovationen in Unternehmen ist ein komplexes, weit und breit ausgedehntes Feld. Das zu beackern setzt einen hohen Einsatz, viel Mut, Zeit und große Geduld voraus. Von heute auf morgen lässt sich da wohl nichts machen. Aber einen Anfang zu machen, das ist es allemal wert. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
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		</item>
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		<title>Die neue Unternehmerkrankheit: Umsonstigkeit</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2026</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 15:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[kostenlos]]></category>
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>
		<category><![CDATA[Wert]]></category>

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		<description><![CDATA[Albert Einsteins Aphorismus aus dem Jahre 1927, &#187;Was nichts kostet, ist nichts wert&#171;, muss neu geschrieben werden. <em>Was wert ist, soll nichts kosten</em>, so muss der Aphorismus heute lauten. Wie komme ich zu diesem Gedankenschluss?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">A</span>lbert Einsteins Aphorismus aus dem Jahre 1927, &raquo;Was nichts kostet, ist nichts wert&laquo;, muss neu geschrieben werden. <em>Was wert ist, soll nichts kosten</em>, so muss der Aphorismus heute lauten. Wie komme ich zu diesem Gedankenschluss?</p>
<p>Fall 1: Ich besuchte ein Unternehmen, das mich als Berater für die Unternehmens- und Produktentwicklung hinzuziehen wollte. Im Laufe des Gesprächs wurde erkennbar, dass das Unternehmen an einem Millionen-Projekt arbeitet. Ich nannte meine Tagessätze, die auf die Aufgabenstellung hin ausgerichtet waren. Dann fragte mich der Geschäftsführer, ob ich bereit wäre, in einem <em>kollegialen Netzwerk</em> mitzuarbeiten. Auf meine Frage, was das denn sei, erfuhr ich: Es handelt sich dabei um einen intensiven Austausch von Ideen, Anregungen und Empfehlungen mit den Mitarbeitern des Unternehmens und anderen Beraterkollegen. Das Ziel sei es, möglichst viele Meinungen und Ideen zu bündeln, um diese für das Projekt nutzen zu können. Auf meine Frage, ob dieser <em>kollegiale Austausch</em> denn kostenlos ablaufen solle, erhielt ich die Antwort: &raquo;Netzwerken ist doch immer kostenlos.&laquo; &mdash; Guten Tag!</p>
<p>Fall 2: Ein Berater, der Unternehmer in Fragen der Nachfolge berät und sich auch als Makler mit dem Verkauf von Firmen beschäftigt, wollte eine mögliche Zusammenarbeit mit mir besprechen. Es stellte sich heraus, dass er einen Autor für ein Fachbuch zum Thema Unternehmensnachfolge suchte. Das Buch sollte an Unternehmer als eine Art Werbung verschenkt werden. Eine gute Idee, wie ich meinte.  Doch die Sache hatte einen kleinen Haken: Ich sollte das Buch ohne Honorar verfassen. Stattdessen sollte ich an Provisionserlösen beteiligt sein, die aufgrund dieses Buches zustande kämen. Und diese Erlöse würden garantiert höher ausfallen, als mein Honorar jemals sein könnte, versicherte mir der Mann treuherzig. &mdash; Auch hier: Guten Tag!</p>
<p>Es scheint, als hätte ein neue Krankheit die Gehirne von Unternehmern befallen: <em>morbus labor gratis</em>. Nicht der billigste Anbieter, sondern der umsonst Arbeitende wird gesucht und erhält den Auftrag. Die Arbeit als Mittel zur Bewältigung der Lebenskosten wird ad absurdum geführt. </p>
<p>Die Dreistigkeit, mit der Unternehmen heute vorgehen, ist schon atemberaubend. Ein moralischer und gesellschaftlicher Werteverfall. Vielleicht steht diesen Unternehmen ja das Wasser bereits an der Unterlippe &#8230; <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
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		</item>
		<item>
		<title>Im Kaffeehaus</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/wandel/2004</link>
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		<pubDate>Sat, 09 Jul 2011 08:02:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>
		<category><![CDATA[Kaffeehaus]]></category>
		<category><![CDATA[Mitarbeiter]]></category>
		<category><![CDATA[Planspiele]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Herr Ober, bitte noch eine Melange.
Sehr gern, der Herr.
Guten Tag, darf ich mich zu Ihnen setzen?
Bitte, nehmen Sie Platz. Der Tisch ist groß genug für zwei.
Danke. So belebt habe ich das Café ja noch nie erlebt.
Nun, heute ist Netzwerkertag.
Netzwerker, sagten Sie? Was meinen Sie damit?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Herr Ober, bitte noch eine Melange.<br />
Sehr gern, der Herr.<br />
Guten Tag, darf ich mich zu Ihnen setzen?<br />
Bitte, nehmen Sie Platz. Der Tisch ist groß genug für zwei.<br />
Danke. So belebt habe ich das Café ja noch nie erlebt.<br />
Nun, heute ist Netzwerkertag.<br />
Netzwerker, sagten Sie? Was meinen Sie damit?<br />
Netzwerker sind Leute, die suchen und finden wollen. Sie wollen ein gemeinsames Netz knüpfen, um darin bequemer liegen zu können.<br />
Das Kaffeehaus mutiert zum Kontakthaus, für Singles, etwa in diese Richtung.<br />
Ja und nein. Es gibt wohl den einen oder anderen Netzwerker, der mit seinem Zunderhölzchen eine Flamme zum Brennen bringen will. Aber hier geht es, denke ich, prosaischer zu: Netzwerker sucht Umsatz.<br />
Bitte sehr, der Herr, die Melange. Was darf es für die Dame sein?<br />
Bringen Sie mir bitte einen warmen Apfelstrudel und einen Kaffee.<br />
Sehr gern, die Dame.<br />
Also: Wenn der Netzwerker Umsatz sucht, warum bedient er sich dann nicht der klassischen Art, nämlich der Werbung oder der Akquise?<br />
Das ist ja gerade der Trick: Fragen Sie einen Netzwerker, warum er hier ist, sagt er Ihnen sicherlich, er wäre am Kontakt zu anderen Menschen interessiert, er würde sich austauschen wollen, er möchte fachliche Fragen beantwortet wissen, etcetera. Klassische Werbung, wie Sie es nennen, bedeutet Arbeit, Anstrengung, Kosten. Netzwerken geht dagegen locker vom Hocker, ein Glas in der Hand und beiläufig &raquo;Und was machen Sie so?&laquo; fragen und schon sind Sie mitten im Verkaufsgespräch &mdash; vielleicht. Und dazu gnadenlos günstig.<br />
Das ist ja phantastisch. Ich komme also hierher, smalltalke ein wenig und schon habe ich meine Aufträge in der Tasche &mdash;? Unglaublich. Sind Sie auch Netzwerker?<br />
Nein, nein.<br />
Und warum sitzen Sie hier?<br />
Ich denke über ein neues Spiel nach.<br />
Oh, wie interessant, ein Spieleerfinder. Vielleicht für Kinder?<br />
Apfelstrudel und Kaffee für die Dame.<br />
Gestatten Sie mir die Frage: Erfindet der Schriftsteller ein Buch?<br />
Nein, er schreibt es.<br />
Exakt. Ergo erfinde ich kein Spiel, ich entwickle es. Das Spiel als Form wurde ja bereits erfunden. Ich betätige mich wie ein Buchautor, als Spielautor eben.<br />
Ja, das verstehe ich.<br />
Warum denken so viele Menschen, die mich fragen, meist zuerst an Kinderspiele? Es gibt doch auch Erwachsene auf der Welt, oder nicht?<br />
Jetzt, da Sie das so sagen, erscheint mir meine ursprüngliche Frage seltsam und kurios.<br />
Ich meine, dass viele Erwachsene das Spielen einfach verlernt haben, den Wunsch zu spielen verdrängen, weil ihnen das Spielen kindisch vorkommt. Dabei regt das Spielen unsere Phantasie an, verbessert unser Denken und verhilft unserer Entscheidungsfähigkeit zu mehr Schwung.<br />
Das ist für mich eine ganz neue Sicht auf das Spielen. Welche Spiele wollen Sie mit den Erwachsenen spielen?<br />
Haben Sie schon einmal von Planspielen gehört?<br />
Ich muss zugeben, nein.<br />
Nun, Planspiele sind Spiele, die zwar nicht einfach nach Plan ablaufen, aber doch irgendwie geplant sind. Planspiele sind Spiele, die einen Teil unserer Wirklichkeit ins Spielerische transformieren, so dass wir dann in einer simulierten Wirklichkeit üben und lernen, wie wir in oder mit bestimmten Situationen umgehen.<br />
Hätten Sie ein Beispiel für mich?<br />
Nehmen Sie ein Team in einem Unternehmen. Irgendetwas funktioniert nicht, die Leute kommen nicht miteinander klar, die Ergebnisse sind jenseits von optimal, Reibung erhitzt die Gemüter. Was also tun? Reden, diskutieren, verordnen? Nein, das wäre womöglich kontraproduktiv und vertane Zeit. Stattdessen lassen wir das Team miteinander spielen. Es geht um die sagenumwobene Königsstadt Taganamà, die irgendwo um den 25. Breitengrad im Wüstensand verschwand und wieder entdeckt werden soll. Das Team muss sich selbst organisieren, Aufgaben und Zuständigkeiten an die Teammitglieder verteilen, zum Beispiel Proviant, Technik, Navigation, den Verbrauch von Wasser und Nahrungsmitteln planen und kontrollieren, Meinungsverschiedenheiten aushalten und schließlich seinen eigenen Weg durch das unbekannte, unwirtliche Land finden.<br />
Das ist ja eine spannende Sache für alle Beteiligten, stelle ich mir vor. Gibt es noch weitere Bei-Spiele?<br />
Ein anderes Planspiel aus dieser Richtung übt die Führungs- und Durchsetzungsfähigkeit von Führungskräften der zweiten oder dritten Ebene. Hier geht es darum, Dialoge menschlich und doch zielgerichtet zu führen sowie übertragene Aufgaben auch in extremen Situationen mit einem Team zu erledigen.<br />
Könnten Sie mir verraten, wie es funktioniert?<br />
Das Planspiel ist als Rollenspiel ausgelegt. In dem Tal Cucapacacha in den Anden soll eine Silbermine exploitiert werden. Es entstehen Konflikte zwischen Indios, Siedlern und den Bergwerksleuten. Ein Mitarbeiter des Bergwerk-Teams stellt sich insgeheim quer und versucht, das Anrücken der Maschinen zu sabotieren. Aus der wirtschaftlichen Dimension entsteht eine politisch-menschliche Dimension. Die Vorgabe für den Projektleiter: keine Gewalt, keine Repressalien.<br />
Da wird der Projektleiter ganz schön ins Schwitzen kommen, denke ich. Oh, mein nächster Termin ist gleich fällig. Das Gespräch mit Ihnen war ausgesprochen anregend. Ich würde gerne mit Ihnen in meinem Büro über eine spielerische Lösung für unser Unternehmen sprechen. Hier ist meine Karte. Rufen Sie mich bitte doch einmal an.<br />
Danke, sehr gerne. Herr Ober, bitte zahlen. Alles zusammen. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Zitieren Sie &#8212; noch kostenlos</title>
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		<pubDate>Mon, 16 May 2011 11:21:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wandel]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Interview mit DRadioWissen erläuterte die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger was uns alles im neuen <em>Urheberrechtskorb</em> an Überraschungen erwartet. So sollen künftig unter anderem kommerzielle Anbieter für die Verwendung von Zitaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/zitat.jpg" alt="zitat" class="right"> In einem Interview mit DRadioWissen erläuterte die Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger was uns alles im neuen <em>Urheberrechtskorb</em> an Überraschungen erwartet. So sollen künftig unter anderem kommerzielle Anbieter für die Verwendung von Zitaten aus Presseerzeugnissen bezahlen. Wer genau ein <em>kommerzieller Anbieter</em> und was ein Zitat in diesem Sinne ist, konnte die Ministerin indes nicht sagen. </p>
<p>Auch wenn das Leistungsschutzrecht noch nicht greifbar ist, stelle ich Ihnen schon einmal meinen Tarif vor:</p>
<div class="box">
<h3>DIALOGUS Magazin-Zitate-Tarif gültig ab 1.1.2012</h3>
<ul>
<li>Grundgebühr: Zitate mit bis zu zehn Wörtern je Zitat € 0,75</li>
<li>Grundgebühr: Zitate mit mehr als zehn Wörtern je Zitat € 1,25</li>
<li>Silbenzuschlag: Wörter mit einer Silbe je Silbe € 0,0125</li>
<li>Silbenzuschlag: Wörter mit zwei bis vier Silben je Silbe € 0,0250</li>
<li>Silbenzuschlag: Wörter mit mehr als vier Silben je Silbe € 0,0750</li>
<li>Neologismen-Zuschlag: je Neologismus € 0,25</li>
</ul>
</div>
<p>Für regelmässige Zitierer des DIALOGUS Magazins werde ich auch einen Zitatenblock bereitstellen. Lieferbar werden 10er, 50er und 100er Zitatenblöcke sein. Die Blockpreise werde ich zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben. </p>
<p>Leider können Sie sich keinen Zitatenvorrat anlegen. Denn für die Anwendung des Tarifs ist das Datum der Veröffentlichung entscheidend. </p>
<p>Also: Zitieren Sie nach Lust und Laune, jetzt noch kostenlos. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
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