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	<title>DIALOGUS &#160; &#187; Leben</title>
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	<description>Eine andere Sicht.</description>
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		<title>Erinnerung an das Landleben</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 09:54:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Beethoven]]></category>
		<category><![CDATA[Landleben]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pastorale]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer Musik hört, hält selten die Noten oder die Partitur dazu in Händen. Dabei wäre es für das Einordnen und Verständnis der Musik häufig hilfreich, die vom Komponisten vorgegebenen Satzüberschriften zu kennen. Ein schönes Beispiel hierfür ist Ludwig van Beethovens sechste Symphonie, genannt Pastorale. Beethoven war ein grosser Liehaber der Natur. Zu seinen Lieblingsbüchern gehörte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2012/beethoven6.jpg" alt="Beethoven beim Komponieren" class="right"> <span class="firstletter">W</span>er Musik hört, hält selten die Noten oder die Partitur dazu in Händen. Dabei wäre es für das Einordnen und Verständnis der Musik häufig hilfreich, die vom Komponisten vorgegebenen Satzüberschriften zu kennen. Ein schönes Beispiel hierfür ist Ludwig van Beethovens sechste Symphonie, genannt <em>Pastorale</em>.</p>
<p>Beethoven war ein grosser Liehaber der Natur. Zu seinen Lieblingsbüchern gehörte <em>Betrachtungen über die Werke Gottes im Reiche der Natur</em> von Christoph Christian Sturm. Ein Spaziergang entlang eines Baches, begleitet von Vogelstimmen, soll ihn bei der 1807/08 entstandenden Komposition der 6. Symphonie inspiriert haben.</p>
<p class="box">
<strong>Symphonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ oder Erinnerung an das Landleben</strong> &ndash; Mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei<br />
I. Allegro ma non troppo &mdash; Angenehme, heitere Empfindungen, welche bei der Ankunft auf dem Lande im Menschen erwachen.<br />
II. Andante molto mosso &mdash; Szene am Bach<br />
III. Allegro &mdash; Lustiges Zusammensein der Landleute<br />
IV. Allegro &mdash; Donner, Sturm<br />
V. Allegretto &mdash; Hirtengesang &ndash; Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm</p>
<p>&raquo;Wie froh bin ich, einmal in Gebüschen, Wäldern, unter Bäumen, Kräutern und Felsen wandeln zu können, kein Mensch kann das Land so lieben wie ich&laquo;, schwärmte Beethoven. Auf ein Skizzenblatt kritzelte er: &raquo;Mein unglückseliges Gehör plagt mich hier nicht. Ist es doch, also ob jeder Baum zu mir spräche auf dem Lande: heilig, heilig! Im Walde Entzücken! Wer kann dies alles ausdrücken?&laquo; Die Antwort gab er sich mit der Komposition seiner 6. Symphonie selbst.</p>
<p>In den fünf Sätzen seiner &raquo;Pastorale&laquo; schildert Beethoven die Empfindungen des Menschen in der Natur mit musikalischen Mitteln: Die Freude bei der Ankunft auf dem Land, die Beobachtung einer idyllischen Szene am Bach, einen derb-lustigen Tanzabend, ein Gewitter, das sich überraschend zusammenbraut, entlädt und genauso schnell wieder davon zieht und &mdash; als krönendes Finale &mdash; &raquo;Frohe und dankbare Gefühle nach dem Sturm&laquo;, die Versöhnung von Mensch und Natur. </p>
<p><em>Sinfonia caracteristica</em> und <em>Sinfonia pastorella</em> bezeichhnete Beethoven die Symphonie in den ersten Skizzen. Erst bei der Drucklegung nannte er sie &raquo;Sinfonie pastorale&laquo;. Unter seinen Skizzen findet sich auch noch die Bemerkung: &raquo;Jede Mahlerey, nachdem sie in der Instrumentalmusik zu weit getrieben, verliert.&laquo;. Daher wohl auch die ergänzende Erläuterung im Untertitel: &raquo;Mehr Ausdruck der Empfindung als Mahlerey&laquo;. Damit formulierte Beethoven zugleich seine künstlerische Absicht: Die Wirkung der tonmalerischen Komponenten erschöpft sich nicht in der Nachahmung der Natur, sie vermittelt den Ausdruck seelischer Empfindungen. Beethovens Symphonie legte den Grundstein zur Programmmusik im 19. Jahrhundert, die Musikgattung der Symphonischen Dichtung. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p><span class="psource">Almanach der Musikgesellschaft, Zürich, 1834</span></p>
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		<title>Das Richtige tun</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/leben/2852</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Feb 2012 15:34:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Denkgang mit einem Klienten in den Weinbergen. Im Gehen frei denken und sprechen, das ist für mich Teil meines lösungsorientierten Ansatzes. Während wir in die Landschaft blicken, lassen wir den Gedanken ihren Lauf. Im Rhythmus des Gehens entwickelt sich unbemerkt ein neues Denken: Neue Perspektiven führen zu anderen Überlegungen. Während neue Gedanken in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken, verändern sich die Ziele und gewinnen mehr Klarheit.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">E</span>in Denkgang mit einem Klienten in den Weinbergen. Im Gehen frei denken und sprechen, das ist für mich Teil meines lösungsorientierten Ansatzes. Während wir in die Landschaft blicken, lassen wir den Gedanken ihren Lauf. Im Rhythmus des Gehens entwickelt sich unbemerkt ein neues Denken: Neue Perspektiven führen zu anderen Überlegungen. Während neue Gedanken in den Mittelpunkt der Betrachtung rücken, verändern sich die Ziele und gewinnen mehr Klarheit.</p>
<p>Der Unternehmer wollte mit mir klären, was das Richtige sei, das er tun solle. Sein Problem: Er hatte kurz hintereinander zwei Unternehmen gegründet, die beide seine ungeteilte Aufmerksamkeit und seinen Einsatz verlangen. Doch er musste feststellen, dass das so nicht funktionieren würde. Widmete er sich dem einen, musste er zwangsläufig das andere Unternehmen vernachlässigen. Nun plagt ihn sein unternehmerisches Gewissen. Was sollte er tun, und wäre dies dann auch das Richtige?</p>
<p><span class="sumup">Dialogisches Fragen</span></p>
<p>Zunächst: Ein Coach liefert keine Lösungen. Er versucht, seinen Klienten zum Nach-, Weiter- und Neudenken anzuregen. Ich benutze dafür gerne das dialogische Fragen. Indem der Coachee auf meine stufig aufgebauten Fragen antwortet, gelangt er sebst zu Hinweisen, wie er sein Problem lösen könnte. </p>
<p>Also fragte ich meinen Klienten: &raquo;An welchem Unternehmen und an welchen Tätigkeiten hängt denn Ihr Herz?&laquo; Ich erläuterte meine Frage: Woran unser Herz hängt, das verfolgen wir mit Freude und Leidenschaft. Wenn wir einer Tätigkeit nachgehen, die uns nicht zufrieden stellt, die uns mehr Sorgen als Vergnügen bereitet, werden wir nicht leistungsfähig genug sein, um unser Vorhaben erfolgreich zu Ende zu bringen. </p>
<p>Schnell wurde deutlich, dass er am liebsten für das Unternehmen B arbeitet. Obwohl A seinen aktuellen Lebensunterhalt sichert, möchte er B stärker forcieren, weil er hier seine wahre langfristige Unternehmeraufgabe sieht. Eine plausible und nachvollziehbare Einstellung.</p>
<p><span class="sumup">Persönliche Balance</span></p>
<p>Wir pirschten uns an den nächsten Fragenkomplex heran: Wie lässt sich das Dilemma der zwei Firmen auflösen? Ich empfahl meinem Klienten darüber nachzudenken, wo er für sich selbst ein ausgewogenes Verhältnis seines Einsatzes für beide Unternehmen sieht. Dieses Verhältnis muss nicht zwangsläufig auf 50:50 hinauslaufen. Auch ein Ratio von 40:60 oder gar 30:70 kann eine Balance darstellen. Wichtig ist das persönliche Empfinden einer Balance.</p>
<p>Mit dem Begriff einer &raquo;persönlichen Balance&laquo; bezeichne ich den Zustand einer inneren mentalen Ausgeglichenheit. Empfinden wir unsere tägliche Last als stimmig aufgeteilt, arbeiten wir mit mehr Freude und Zuversicht an unseren Aufgaben. Jedes Missverhältnis kann unser Denken und Handeln empfindlich stören.</p>
<p>Mein Klient entschied sich, eine &raquo;persönliche, balancierte&laquo; Arbeitsweise anzuwenden. Er nahm sich vor, nach einer gewissen Zeit  seine Prozesse auf mögliche Optimierung zu überprüfen und bei Bedarf mit einem <em>fine tuning</em> anzupassen.</p>
<p><span class="sumup">Optimistisches Entscheiden</span></p>
<p>&raquo;Das ist alles sehr schön&laquo;, sagte mein Klient dann, &raquo;doch tue ich damit auch das Richtige?&laquo; Diese Frage ist prinzipiell nicht beantwortbar. Denn jede Entscheidung, die wir treffen, kann nur eine Entscheidung in die Zukunft sein. Da wir unsere Zukunft nicht kennen oder vorhersagen können, müssen wir nach einer anderen Antwort suchen. </p>
<p>Meine Antwort an meinen Klienten lautete: &raquo;Sie könnten das <em>optimistische Entscheiden</em> anwenden.&laquo; Was das in Theorie und Praxis bedeutet, wollen wir bei einem weiteren Denkgang klären. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
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		<title>Der Vorteil des Künstlers gegenüber dem Digitalisten</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 16:34:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Beruf]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
		<category><![CDATA[Künstler]]></category>

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		<description><![CDATA[Künstler haben es gut: Sie können für ihre Freundin, Liebste oder Angebetete Gedichte schreiben, Bilder malen oder Lieder komponieren. Aber was macht ein Software-Entwickler oder Programmierer? Der Komponist Richard Strauss schrieb für die junge Sängerin Pauline de Ahna, die seine Schülerin und später seine Frau wurde, viele Lieder. So auch die 1894 veröffentlichten Vier Lieder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">K</span>ünstler haben es gut: Sie können für ihre Freundin, Liebste oder Angebetete Gedichte schreiben, Bilder malen oder Lieder komponieren. Aber was macht ein Software-Entwickler oder Programmierer?</p>
<p>Der Komponist Richard Strauss schrieb für die junge Sängerin Pauline de Ahna, die seine Schülerin und später seine Frau wurde, viele Lieder. So auch die 1894 veröffentlichten <em>Vier Lieder</em> op. 27, darin unter anderen <em>Heimliche Aufforderung</em> und <em>Morgen</em>, welche seinen Ruhm als Liedkomponist begründeten. </p>
<p>Marc Chagall, der russische Maler, malte unermüdlich seine Frau Bella Rosenfeld. </p>
<p>Ohnegleichen in der literarischen Welt ist das Verhältnis von Johann Wolfgang von Goethe zu Charlotte von Stein. Der sieben Jahre älteren verheirateten Frau schrieb er über 1700 Briefe, darin eingestreut viele Gedichte, Naturbeschreibungen, Zeichnungen und Tagebucheintragungen. Und das, obwohl sich die beiden täglich sahen: Goethe hatte von seinem Gartenhaus aus einen unmittelbaren Blickkontakt zu Charlotte von Steins Gemächern.</p>
<p>Was macht nun ein Programmierer? Schreibt er seiner Angebeteten einen lustigen Trojaner, ein freches Virus gleich mit passendem Anti-Virus oder ein Progrämmchen, das auf einer Bildschirmseite immer wieder hundert Zeilen lang und bunt blinkend &laquo;Ich liebe dich&raquo; aufführt? Ich fürchte, die digitalen Berufe taugen nicht fürs Romantische. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
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		<title>Frohes, neues Jahr?</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 08:18:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
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		<category><![CDATA[Neue]]></category>
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		<description><![CDATA[Machen wir uns nichts vor und sprechen wir es ruhig aus: Es gibt kein &#187;neues Jahr&#171;. Das Neue ist eigentlich das Alte. Wir orientieren uns am Neuen, weil wir uns selbst und unsere Zeit von den vorangegangenen Zeiten und Generationen nicht anders unterscheiden können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2012/icestairs.jpg" alt="Eisstufen" class="right"> <span class="firstletter">M</span>achen wir uns nichts vor und sprechen wir es ruhig aus: Es gibt kein &raquo;neues Jahr&laquo;. Das Neue ist eigentlich das Alte. Wir orientieren uns am Neuen, weil wir uns selbst und unsere Zeit von den vorangegangenen Zeiten und Generationen nicht anders unterscheiden können. Wir leben in einem Strom der Zeit, der für die Welt anfang- und endlos ist. Das Neue, und damit auch das neue Jahr, ist eine Konvention, eine Zeiteinheit, eine Erfindung von uns Menschen, nicht eine der Natur. </p>
<p>Das vermeintlich neue Jahr ist schon alt, bevor wir es überhaupt erkennen. Denn es ist, von der ersten Sekunde an, gefüllt, ja, überfüllt, mit all dem Müll, den Sorgen, Nöten und Lasten, die wir seit Jahren und Jahrzehnten mit uns herumschleppen. Da helfen auch erneut vorgebrachte Vorsätze und Wünsche nichts. Hand aufs Herz: Wann haben Sie die schönen neuen Vorsätze länger als einen Tag lang durchgehalten? Und all die vielen Gesetze und Verordnungen, die mit pünktlicher Regelmässigkeit an einem 1. Januar in Kraft treten, &mdash; diese halten nur die Illusion aufrecht, es gehe aufwärts, alles werde gerechter, besser. Mitnichten. </p>
<p>Wirklich neu wäre ein Jahr dann, wenn es blank, völlig leer und unbelastet vor uns hintreten würde. Wenn wir die Chance hätten, bei Null anzufangen, erneut unser Glück zu versuchen, es diesmal ganz anders, besser zu machen. Wenn wir mit frohem Mut in den neuen Zeitabschnitt gehen könnten. Ja, dann würde es auch Sinn machen, uns ein &raquo;frohes, neues Jahr&laquo; zu wünschen. Aber so &hellip; <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
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		<title>Eine etwas ungewöhnliche Anzeige</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/leben/2658</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 11:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Anzeige]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute im Amtsblatt von Deidesheim gefunden: &#187;An die Winzer: Wer liefert mir eine Rolle Rebstöcke aus Rodung gegen Rotwein nach Rödersheim?&#171; &#187;Müller, einen Satz mit R!&#171; &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/redwine.jpg" alt="Rotwein" class="right"><br />
Heute im <em>Amtsblatt</em> von Deidesheim gefunden:</p>
<blockquote>
<h3>&raquo;An die Winzer:<br />
Wer liefert mir eine<br />
Rolle<br />
Rebstöcke aus<br />
Rodung gegen<br />
Rotwein nach<br />
Rödersheim?&laquo;</h3>
</blockquote>
<p><br/><br />
&raquo;Müller, einen Satz mit R!&laquo; &#8230;</p>
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		<title>Wo ist Nikolaus?</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Nikolaus]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/nikolaus.jpg" alt="Wo ist Nikolaus?"> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Der Lebenskünstler</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 12:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenskunst]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[In einer Semestervorlesung stellt der Professor seinen Studenten einen hundertjährigen Lebenskünstler vor. Krankheitsgeschichte, körperlicher Untersuchungsbefund, Laborwerte, EKG, Röntgenbilder &#8212; alles wurde im Detail diskutiert. Zum krönenden Abschluss erging die Frage an den Hauptdarsteller: &#187;Was ist das Geheimnis Ihres Alters? Was würden Sie denn nun diesen jungen Menschen raten, wie man so alt wird und so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">I</span>n einer Semestervorlesung stellt der Professor seinen Studenten einen hundertjährigen Lebenskünstler vor. Krankheitsgeschichte, körperlicher Untersuchungsbefund, Laborwerte, EKG, Röntgenbilder &mdash; alles wurde im Detail diskutiert. Zum krönenden Abschluss erging die Frage an den Hauptdarsteller: &raquo;Was ist das Geheimnis Ihres Alters? Was würden Sie denn nun diesen jungen Menschen raten, wie man so alt wird und so fit bleibt?&laquo; </p>
<p>Der Mann, in vorzüglicher Verfassung mit seinen 104 Lebensjahren, dachte kurz nach und sagte dann: &raquo;Gehen Sie Stress aus dem Wege. Sehen Sie: Nach meiner Pensionierung habe ich mir mit meiner Frau ein kleines Haus am Wald gekauft. Immer, wenn es Krach zwischen uns beiden gab, habe ich meinen Mantel, meinen Hut und meinen Schirm genommen und bin im Wald spazierengegangen. Und so habe ich die letzten 40 Jahre meines Lebens fast nur im Wald verbracht.&laquo; <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
<p>[Dr. Ulrich Bauhofer in seinem Vortrag <em>Gesundheit, Selbsterkenntnis und Lebenskunst eine untrennbare Beziehung</em> im Paderborner Podium des Heinz Nixdorf MuseumsForums am 09.10.2002.]</p>
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		<title>Im Fokus: Intuitiv richtig entscheiden</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/leben/1743</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 08:45:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Antworten]]></category>
		<category><![CDATA[eBook]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Fragen]]></category>
		<category><![CDATA[Intuition]]></category>
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		<category><![CDATA[Werkzeug]]></category>

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		<description><![CDATA[Intuitives Entscheiden findet ein immer regeres Interesse. Was macht intuitives Entscheiden aus? Wie lässt sich intuitives Entscheiden gestalten? Joachim Zischke entwickelte das Methodenwerkzeug <em>Optismo</em>, das die intuitive Entscheidungsfindung untersützt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Intuitives Entscheiden findet ein immer regeres Interesse. Was macht intuitives Entscheiden aus? Wie lässt sich intuitives Entscheiden gestalten? Joachim Zischke entwickelte das Methodenwerkzeug <em>Optismo</em>, das die intuitive Entscheidungsfindung untersützt. </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2011/ziele.jpg" alt="Ziel" class="right"> <span class="firstletter">M</span>anchmal wissen wir einfach, was richtig ist. Wir entscheiden <em>aus dem Bauch heraus</em>. Solche Augenblicke empfinden wir als wohltuend, stärkend und entlastend. Obwohl für uns unklar bleibt, wie diese Entscheidung funktionierte, fällt uns dann das Handeln leichter, da uns die getroffene Entscheidung vollkommen überzeugt. Wir verspüren die Gewissheit, dass uns nun sehr viel Energie für unser Tun bereitsteht. </p>
<p class="sumup">Intuition &mdash; ein strukturierender Vorgang</p>
<p>Was aber bedeutet <em>intuitives Entscheiden</em>? Ist dies einfach ein unkontrollierter Vorgang, den das Gehirn für uns erledigt? Gibt es eine begreifbare Struktur? </p>
<p>Der amerikanische Professor der Psychologie Arthur S. Reber entdeckte, dass Personen beim Lernen von sinnlosen Wörtern in der Lage waren, die zugrunde liegende künstliche Grammatik intuitiv zu erfassen. Zwar hatten die Probanden kein ausdrückliches Wissen über die Strukturen, konnten sie dennoch auf neue Beispiele anwenden. Die Versuchsteilnehmer berichteten, sie wussten nicht wieso, aber irgendwie fühlten oder hörten sie einfach, dass es richtig klang. Das ist genau das, was Intuition auszeichnet. Intuition ist ein mentaler, strukturierender Vorgang, der unbewusst abläuft und dann plötzlich in unser Bewusstsein tritt.</p>
<p>Allerdings können wir nicht still darauf vertrauen, dass die Intuition wie <em>deus ex machina</em> in unsere Situation eingreift und uns eine Entscheidung zuweist. Unser Denken, Entscheiden und Handeln ist stets geprägt von einer Einheit aus Rationalität, Wahrnehmung, Intuition und Emotionalität. Das Trennen und einzelne Betrachten dieser Dimensionen ist eine Erfindung unserer wissenschaftlich geprägten Sprache und entspricht nicht unserer wirklichen Vorgehensweise.</p>
<p>Voraussetzung für eine funktionierende Intuition ist ein kontinuierlich wachsendes Erfahrungswissen, so auch das konkrete Beschäftigen mit einer Entscheidungssache. Aus der Vielfalt von angeeigneten Informationen können sich dann aus jenem unbewusst ablaufenden, ordnenden Vorgang neue Strukturen bilden. Das wird in uns ein Gefühl von Richtigkeit und Harmonie erzeugen.</p>
<p class="sumup">Fragen führen zum intuitiven Entscheiden</p>
<p>Nicht immer liegen die Entscheidungswege klar und nachvollziehbar vor uns. Daraus resultieren häufig Unsicherheit und Unzufriedenheit. Wir wollen eine Entscheidung ja nicht zufällig richtig treffen. Lässt sich das intuitiv geprägte Entscheiden mit Hilfe eines Werkzeugs in strukturierte Bahnen lenken, um so besser und sicherer entscheiden zu können? </p>
<p>Durch das Forschen nach einer Antwort auf diese Frage entdeckte ich Parallelen zum Prozess der Ideenfindung. Auch hier führen die <em>richtigen Fragen</em> zu den <em>richtigen Antworten</em>. Indem wir Fragen stellen, lenken wir unsere Aufmerksamkeit auf ein bestimmtes Feld, mit dem wir uns gedanklich beschäftigen. </p>
<p>Ich wählte das Thema <em>Ziel</em> und entwarf dafür sieben Fragen, welche die Entscheidungssache konstruktiv zerlegen. Meine Überlegungen dabei: Indem ich mich durch Fragen mit der Sache ins Verhältnis setze, nähere ich mich einer Antwort, einer Entscheidung. </p>
<p>Hier meine <em>Ziel</em>-Fragen:
<ul>
<li>Ausgangslage: Formulierte ich das Ziel positiv?</li>
<li>Definition: Wie genau und konkret formulierte ich das Ziel?</li>
<li>Realisierbarkeit: Kann ich das Ziel erreichen?</li>
<li>Wirkung: Bleibt das Nichterreichen des Ziels ohne Folgen für mich oder andere Menschen?</li>
<li>Prüfung: Ist das Ziel überprüfbar?</i>
<li>Verhältnis: Hat das Ziel die richtige Größe für mich?</li>
<li>Ethik: Kann ich das Ziel ethisch und moralisch vertreten?</li>
</ul>
<p>Doch auch das spontan intuitive Beantworten von Fragen endete nicht immer in einem klaren Ja oder Nein. Oft ergaben sich Abweichungen wie &raquo;Ja schon, aber &#8230;&laquo; oder &raquo;Vielleicht doch eher &#8230;&laquo;. </p>
<p class="sumup">Farbcodes differenzieren Antworten</p>
<p>Hier brachte ich das Gewichten einer Antwort ins Spiel, welches eine differenziertere Sichtweise erlaubt. Für die Darstellung entwarf ich einen Code aus dem Farbspektrum von Rot nach Blau. Durch Farben lassen sich meines Erachtens intuitive Empfindungen und Einschätzungen besser ausdrücken. So kann ich beschreiben, dass ich mich für etwas <em>erwärme</em>, gar <em>heiß</em> darauf bin. Oder ob ein Aspekt mich eher <em>frösteln</em> oder auch <em>kalt</em> lässt.</p>
<p>Als Ergebnis dieser Anwendungsmethode liegt allerdings nicht eine messbare und mathematisch nachvollziehbare Entscheidung vor. Das würde dem Charakter des intuitiven Entscheidens zuwider laufen. Das Ergebnis zeigt vielmehr eine persönliche Tendenz in einer Entscheidungssache. Schnell kann ich erkennen, wie reif meine Entscheidungsgründe tatsächlich sind und wo noch Handlungs- oder Informationsbedarf besteht. </p>
<p>Ich gab diesem Werkzeug den Namen <em>Optismo</em>. In diesem Begriff drückt sich die wünschenswerte Grundhaltung aus, eine Entscheidung optimistisch anzugehen. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p class="quote">Link:<br />
<a href="http://www.zettelkurs.de/k/z1008.html" class="linkex">Joachim Zischke: Optismo &ndash; Intuitiv richtig entscheiden. eBook, 2011</a></p>
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