Rubrik 'Impulse'
5: Über Innovation, kreatives Denken und Musze
Nachdem wir in der letzten Woche über das Wesen und die Anwendung des kreativen Denkens nachdachten, wollen wir uns heute dem Themenschwerpunkt Innovation zuwenden.
Artikel lesen …4: Über Innovation, kreatives Denken und Musze
Es sind zwei Bereiche, die den optimalen Einsatz von kreativen Leistungen in Unternehmen häufig behindern: das strukturierte Denken und das ökonomische Bewerten. Das wollen wir uns heute näher ansehen.
Artikel lesen …3: Über Innovation, kreatives Denken und Musze
Ist Ihnen bekannt, dass nur etwa drei bis vier Prozent aller am Arbeitsplatz entwickelten Ideen überhaupt auf die Welt kommen? Und das davon auch nur gut drei Prozent als Innovation enden? Wo entstanden denn die vielen Ideen, die uns umgeben, die wir tagtäglich benutzen? Antwort: Diese Ideen entstanden beim Einschlafen, Aufwachen, im Traum, beim Rasieren, in der Badewanne, beim Duschen, Joggen, Jagen, Angeln … und, ja, auch im Gehen in der freien Natur. [...]
Artikel lesen …2: Über Innovation, kreatives Denken und Musze
Wie war das eigentlich in früheren Zeiten? Wer etwas galt, hatte Zeit: zum Ausreiten, zum Besuchen und Besuchtwerden, für Gespräche, zum Lesen, zum Nachdenken. Zeit zu haben, war ein Privileg und ein Statussymbol. [...]
Artikel lesen …1: Über Innovation, kreatives Denken und Musze
Haben Sie Lust auf ein kleines Sprechspiel? Sprache ist etwas Schönes. Besonders dann, wenn ein Wort das lautmalerisch perfekt ausdrückt, was der lebendigen Situation entspricht. Beginnen wir mit einem »Psst«, ein Ausdruck, der uns Schweigen gebietet. [...]
Artikel lesen …0: Über Innovation, kreatives Denken und Musze
Kreativität und kreatives Denken gehen uns alle, Innovation besonders Unternehmen an. Wie aber sieht es mit der Musze aus? Ist das eine eher nur private Angelegenheit? Oder vielleicht doch auch eine Sache für Unternehmen? Mit dem Themenkreis Innovation, kreatives Denken und Musze beschäftigt sich der Crealogium-Impuls — kompakt und konzentriert.
An jedem Montag erhalten Sie in den nächsten sechs Wochen einen Impuls. Mit Hinweisen für Ihren persönlichen und unternehmerischen Erfolg. Exklusiv hier im DIALOGUS Magazin.
Im Kaffeehaus
Herr Ober, bitte noch einen Milchkaffee.
Sehr gern, der Herr.
Guten Tag, darf ich mich zu Ihnen setzen?
Bitte. Der Tisch hat Platz für Zwei.
Danke.
Stört es Sie, wenn ich mich ein wenig in Ihre Richtung ausbreite?
Nein, nicht im Geringsten. Darf ich fragen, was Sie da machen?
Ich lege Gedanken. […]
Das Wunschbuch
Ein Wunschbuch ist ein Buch für Wünsche.
In dieses Wunschbuch schreibt man alle seine Wünsche.
Und was passiert dann mit den Wünschen?
Man erfüllt sie sich einfach.
Oder lässt sie sich erfüllen.
Ich besitze ein Wunschbuch.
Und das kam so:
Vor vielen Jahren zog unsere Familie in ein großes Haus. Jeder unserer drei Söhne wohnte in seinem eigenen Zimmer. Und, wie das so ist, es fehlte das Eine und das Andere. Eigentlich fehlte alles: ein Teppich, ein Spiegel, ein Schreibtisch, eine Lampe, ein Bücherregal usw., usw.
Als eines Samstags die vollzählige Familie zum rituellen Frühstück beisammen saß und wieder einmal alle Wünsche auf mich niederprasselten, holte ich ein kleines Notizbuch und schrieb alle Wünsche fein säuberlich auf.
Aus dem Frühstücksritual entwickelte sich das Wünsch-Dir-was-Ritual. Jeder durfte seine Wünsche äußern, ganz gleich, wie kostspielig, verrückt, übertrieben oder unerfüllbar sie waren. Es machte allen Spaß, Wünsche zu träumen und sie im Wunschbuch wiederzufinden. Immer, wenn ein Wunsch tatsächlich in Erfüllung ging, wurde er ausgestrichen und mit Datum versehen.
So um die Weihnachtszeit blickten wir dann auf das Jahr zurück. Wir konnten sie deutlich sehen: die erfüllten und auch die unerfüllten Wünsche. Es war gut zu sehen, was alles wir geleistet hatten und was noch zu tun war. Und es war schön, noch Wunschträume zu haben.
Wie wäre es, dachte ich neulich, wenn jede Gemeinde, jedes Bundesland, ja, sogar die Bundesrepublik über so ein Wunschbuch verfügte? Über das Internet wäre das doch kein Problem. Dann könnte man vielleicht schnell erkennen, wo die wahren Wünsche der Bürger liegen. Klar, verrückte Wünsche gäbe es sicherlich — Freibier für Alle, oder so. Ich bin mir jedoch ziemlich sicher, dass das eine schöne To-Do-Liste für die Politik wäre. Wer programmiert’s?
