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	<title>DIALOGUS &#160; &#187; Impulse</title>
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	<description>Eine andere Sicht.</description>
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		<title>Gehen ist Bewegen</title>
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		<pubDate>Sun, 05 Feb 2012 10:05:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegen]]></category>
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		<category><![CDATA[Gehen]]></category>
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		<description><![CDATA[Jeder Mensch besitzt eine ihm eigene Geschwindigkeit, im Denken, wie auch im Handeln. Menschen führen bedeutet, sich auf ihre individuelle Geschwindigkeit einlassen. Wie könnten wir das besser tun als im Gehen? Wir brauchen Zeit, um zum Kern der Dinge zu gelangen. Und wir brauchen noch mehr Zeit, um Dinge zu verändern. »Walk. Don’t run.« Shakespeares [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dmps.de/gehenland/"><img src="../../../magazin/img/2012/zischke,gehen.jpg" alt="Joachim Zischke "></a></p>
<p>Jeder Mensch besitzt eine ihm eigene Geschwindigkeit, im Denken, wie auch im Handeln. Menschen führen bedeutet, sich auf ihre individuelle Geschwindigkeit einlassen. Wie könnten wir das besser tun als im Gehen?</p>
<p>Wir brauchen Zeit, um zum Kern der Dinge zu gelangen. Und wir brauchen noch mehr Zeit, um Dinge zu verändern. »Walk. Don’t run.« Shakespeares Pater Lorenzo empfahl dem liebestrunkenen Romeo: »Wisely and slow; they stumble that run fast«. Eile mit Weile. Wer schnell ankommen will, kommt oft überhaupt nicht an. Im Gehen liegt die Weisheit einer Lebenskunst.</p>
<p>Interessiert Sie dieses Thema? Dann kontaktieren Sie Joachim Zischke und erfahren Sie mehr über die Kunst des Veränderns im Gehen. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
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		<title>Wenn ich ein Buch lese &#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 16:41:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Merken]]></category>
		<category><![CDATA[Notizen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich ein Buch lese, das mir nützliche Hinweise für meine Arbeit als Autor und Berater verspricht, wende ich zwei Verfahren an, um mir während des Lesens Notizen zu machen. Wann ich welches Verfahren benutze, hängt davon ab, ob ich das Buch nach dem Lesen noch aufbewahren möchte oder ob ich es dem Altpapier schenken will.  ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">W</span>enn ich ein Buch lese, das mir nützliche Hinweise für meine Arbeit als Autor und Berater verspricht, wende ich zwei Verfahren an, um mir während des Lesens Notizen zu machen. Wann ich welches Verfahren benutze, hängt davon ab, ob ich das Buch nach dem Lesen noch aufbewahren möchte oder ob ich es dem Altpapier schenken will.  </p>
<p>Möchte ich ein Buch noch aufbewahren, schreibe ich nicht in das Buch hinein, sondern benutze Notizzettel im Format DIN-A6. Aus alten, nicht-digitalen Kalenderzeiten habe ich noch ungezählte Notizzettelpäckchen vorrätig. Also kann ich sie recht großzügig verwenden. </p>
<p>Oben rechts notiere ich den Buchtitel in Kurzform. Die Notiz beginne ich links mit einer Seitenzahl, häufig ergänzt durch mein Absatzzeichen &raquo;/&laquo; und einer Zahl, welche entweder den Absatz genau bezeichnet oder die Position auf der Buchseite beschreibt, sowie einem Doppelpunkt. Es folgen dann mehrere Stichwörter oder Begriffe. Ein Beispiel: </p>
<p class="box"><strong>Briefe Paris</strong><br />
401: &#8220;enzyklopädisches Diner&#8221; ?<br />
423 ff: Stehbrief + Sitzbrief > DIALOGUS<br />
448/2: Gründlichkeit der Deutschen !<br />
539/3: Staberl &#8230; Krebse einfangen &#8230; <img src='http://www.dialogus.de/magazin/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ich habe mir einige &raquo;Satzzeichen&laquo; angewöhnt, die mich über das mögliche Anwenden der gefundenen Textpassagen informieren oder mich zu Recherchen oder weiterem Nachdenken auffordern. Der Zettel wandert dann entweder als Lesezeichen von Seite zu Seite mit, oder er findet sein vorläufiges Zuhause zwischen der letzten Seite und der Umschlagseite.</p>
<p>Im anderen Fall unterstreiche ich im Buch die mir interessant und nützlich erscheinenden Begriffe und Passagen, gleichzeitig vermerke ich am Seitenrand mögliche Anwendungen, zum Beispiel <em>G</em> = Gehen und Denken oder <em>C</em> = Consulting.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/buchlesen,1.jpg" alt="Buch und Notizen"> </p>
<p>Manchmal erfasse ich auf der letzten leeren Buchseite &mdash; falls vorhanden &mdash; die Seitenzahlen der markierten Seiten. Diese Seitenzahlen gliedere ich in Rubriken. Das erleichtert es mir, zu einem bestimmten Themenkreis schnell auf die gewünschten Seiten des Buches zu springen. </p>
<p><img src="../../../magazin/img/2012/buchlesen,2.jpg" alt="Buch und Notizen"> </p>
<p>Nachdem ich ein Buch gelesen habe, &raquo;verarbeite&laquo; ich meine Notizen: Ich gehe anhand meiner Notizen erneut durch das Buch, erstelle Zusammenfassungen meiner Gedanken und Entdeckungen oder übernehme Textteile, die ich dann allesamt in einer Datenbank erfasse. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
<p class="quote">
Textreproduktion aus: Hanns-Josef Ortheil: <em>Lesehunger. Ein Bücher-Menü in 12 Gängen</em>. München, 2009</p>
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		<title>Verzetteln Sie sich!</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2430</link>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 16:38:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ideen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit Zeiten lese ich immer wieder, man solle sich konzentrieren: auf seine Arbeit, sein Projekt, eine Idee, das Leben überhaupt. Die &#187;engpasskonzentrierte Strategie&#171; fällt mir dazu gleich ein. Und nun lese ich: Verzetteln Sie sich! Ist das nicht paradox?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">S</span>eit Zeiten lese ich immer wieder, man solle sich konzentrieren: auf seine Arbeit, sein Projekt, eine Idee, das Leben überhaupt. Die &raquo;engpasskonzentrierte Strategie&laquo; fällt mir dazu gleich ein. Und nun lese ich: Verzetteln Sie sich! Ist das nicht paradox?</p>
<p>Ich verstehe das Verzetteln so: Gebe dem Zufall eine Chance. Erweitere den Aktionsradius durch das Unvorhergesehene. Setze auf viele Pfade und gehe diese auch. Plane nicht alles bis ins Kleinste, lasse dich auch einmal überraschen. </p>
<p>Es ist ein psychologisches Phänomen, dass aufgrund einer Häufung von Information unser Denkapparat neue Gedankenverknüpfungen erzeugt, wir dadurch zu neuen Ansichten und Einsichten gelangen können. Das geschieht beispielsweise durch ein bewusst gestartetes Gespräch mit unserem Zugnachbarn. </p>
<p>Ich erinnere mich an eine Gesprächsrunde, die ich während einer ICE-Fahrt von München nach Hannover erlebte. Sie kennen vielleicht das übliche Procedere: Einsteigen, zielstrebig Platz nehmen, ein Buch, eine Zeitung oder ein Aktenbündel auf dem Tisch ablegen, seinen Raumanspruch markieren, dann gelangweilt auf die vorbeiziehenden Häuserzeilen blicken, sich schließlich &raquo;verstecken&laquo;. Doch diesmal war es anders: An meinem Vierertisch warf jemand ein Bonmot in die unruhige Stille. Hinter einer Zeitung erschien ein schiefes Lächeln, von der anderen Seite folgte ein hübscher Kommentar, der erneut nicht unbeantwortet blieb. Und schon sanken Bücher, Zeitungen und Aktendeckel auf den Tisch und wir alle waren mittendrin in einem höchst anregenden und spannenden Gespräch. Wir hätten auch bis Hamburg reden können.</p>
<p>Worüber es in der Gesprächsrunde ging, weiß ich heute nicht mehr. Ich weiß nur noch, dass ich einen der vielen neu entstandenen Gedanken sofort in meinem nächsten Beratungsgespräch nutzen konnte. </p>
<p>Zugegeben: Nicht immer ist die Situation gleich gesprächsgünstig, nicht immer treffen wir auf die &raquo;richtigen&laquo; Leute. Dennoch: Geben Sie dem Zufall mal wieder eine Chance und lassen Sie sich angenehm überraschen. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
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		<title>Vom Trend zum Genuss</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2542</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Genuss]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon seit einiger Zeit fällt er mir auf &#8212; der Trend zum Genuss. Ganz gleich, ob Reisen, &#187;Food im Glas&#171;, Wellness, Garten, Fisch, Espresso, Schokolade, Bier, Norderney, Lounge oder &#187;Frozen Yoghurt&#171; &#8212; der Genuss liegt überall im Trend. Und just, da ich mich frage, wie und wer und warum, flattert mir eine Genuss-Studie auf den Monitor.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">S</span>chon seit einiger Zeit fällt er mir auf &mdash; der Trend zum Genuss. Ganz gleich, ob Reisen, &raquo;Food im Glas&laquo;, Wellness, Garten, Fisch, Espresso, Schokolade, Bier, Norderney, Lounge oder &raquo;Frozen Yoghurt&laquo; &mdash; der Genuss liegt überall im Trend. Und just, da ich mich frage, wie und wer und warum, flattert mir eine Genuss-Studie auf den Monitor.</p>
<p>Die für mich schönste Erkenntnis aus der Studie will ich gleich an den Anfang stellen. Den Teilnehmern wurden 25 Genuss-Momente vorgelegt, um den Genussgehalt zu bestimmen. Der Top-Ten-Genuss lautet:<br />
<blockquote>&raquo;An einem verregneten Tag mit einer Tasse Tee im Wintergarten sitzen.&laquo;</p></blockquote>
<p> Ich halte das für ein sehr überraschendes Ergebnis. Romantik pur, und dann noch Tee trinken, wo doch alle Welt dem schwarzen Gold zu frönen scheint. </p>
<p>Danach folgen Platzierungen, wie &raquo;Omas Apfelkuchen&laquo;, &raquo;Ein Stück feinster Schokoladen nach dem Essen&laquo;, &raquo;Telefonieren mit dem besten Freund&laquo; oder &raquo;Im Cabrio durch die Stadt düsen&laquo;. Situationen, wie &raquo;Pünktlich um 20:00 Uhr die Tagesschau einschalten&laquo; oder &raquo;In der Straßenbahn die Zeitung meines Nachbarn mitlesen&laquo; scheinen kein wirklicher Lebensgenuss zu sein. </p>
<h3>Eine Geniesser-Typologie</h3>
<p><img src="../../../magazin/img/2011/genussrose.jpg" alt="Genussrose" class="right"> Wie das bei Studien so üblich ist, entwickelten die Trendforscher gleich auch eine Typologie der Geniesser. Die identifizierten Persönlichkeitsmerkmale sollen den Planern und Konzeptionisten aus Marketing und Kommunikation in den Unternehmen helfen, das Genuss-Erleben besser zu verstehen. Als visuelles Werkzeug dachten sich die Macher die &raquo;Genussrose&laquo; aus, worauf fünf Genusstypen dargestellt sind.</p>
<p>Die Merkmale dieser Genusstypen beschreiben die Experten wie folgt:<br />
<blockquote>
<strong>Broadway-Geniesser</strong> sind extrovertiert und fühlen sich in Gruppen und bei gesellschaftlichen Anlässen besonders wohl. Sie sind selbstsicher, lieben es, sich zu inszenieren, und haben oft ein heiteres und aktives Gemüt.<br />
<strong>Mayflower-Geniesser</strong> sind wissbegierig, fantasievoll und experimentierfreudig. Sie hinterfragen bestehende Normen kritisch, und neue, ungewohnte Erfahrungen bereiten ihnen besonders viel Vergnügen.<br />
<strong>Filofax-Geniesser</strong> sind gewissenhaft, organisiert und sorgfältig. Wenn alles nach Plan läuft und es keine Überraschungen gibt, fühlen sie sich besonders wohl.<br />
<strong>Bambi-Geniesser</strong> sind liebevoll und hilfsbereit. Sie genießen harmonische Situationen, die sie kennen.<br />
<strong>Impuls-Geniesser</strong> wissen nicht so recht, was sie wollen, und probieren vieles aus. Sie sind häufig sprunghaft und an allen möglichen Themen interessiert. Genießen fällt ihnen grundsätzlich schwer.</p></blockquote>
<h3>Die Genussbereiche</h3>
<p>Interessant sind auch die Bereiche, in denen Genuss hauptsächlich erlebt wird. Vier Bereiche konnten die Genuss-Detektive abgrenzen:<br />
<blockquote><strong>Gaumenfreuden:</strong> Der Klassiker! Sich und andere kulinarisch verwöhnen gehört zu den Top- Assoziationen mit dem Begriff Genuss. Kleine Leckereien schaffen kurze, genussreiche Auszeiten im Alltag und sind für viele kleine Inseln des Wohlfühlens.<br />
<strong>Love &#038; Care:</strong> Geborgenheit im Kreise der engsten Vertrauten und Momente körperlicher und seelischer Liebkosungen sind häufige Vorstellungen von Genuss. Dies sind Momente ohne Stress und Zeitdruck, in denen man die Seele baumeln lässt und nicht an morgen denkt. Darunter fallen auch Momente ganz für sich alleine.<br />
<strong>Naturerlebnisse:</strong> Freude an der Schönheit der Natur in allen Variationen wird häufig mit Genuss verbunden. Beschrieben werden Orte und Plätze, die mit positiven Erinnerungen verbunden sind oder eindrückliche Sinnesempfindungen auslösen. Oft sind dies Urlaubssituationen.<br />
<strong>Unterhaltung und Zerstreuung:</strong> Kurzweile, Zerstreuung, sich gehen lassen; am besten zusammen mit Freunden und Bekannten. Darunter fallen auch klassische Freizeitaktivitäten wie Kino, Konzerte, Sportveranstaltungen etc.</p></blockquote>
<p>Die Studienmacher empfehlen eine genaue Ausrichtung der &raquo;Markenkontaktpunkte&laquo; an den vorgestellten Genusstypen. Und das nicht nur im klassischen Komsumgütermarketing, sondern auch im B2B-Umfeld. Denn auch dort sind es ja immer Menschen, die Entscheidungen treffen und auf kleine Genuss-Momente positiv reagieren. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
<p>[<a href="http://www.brandamazing.com" class="linkex">brandamazing:</a>]</p>
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		<title>Stichwort: Standby stress</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2381</link>
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		<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 15:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Denkengehen]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Verhandeln]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Stille in der entscheidenden Phase einer Kaufentscheidung ist für viele Menschen nur schwer zu ertragen. Im Fachjargon wird das auch standby stress genannt. In dieser letzten Stille vor dem Handschlag entsteht ein Knistern, die Luft vibriert und jetzt zeigt sich, wer die besseren Nerven hat. Und in dieser Stille, die auch eine ganze lange [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">D</span>ie Stille in der entscheidenden Phase einer Kaufentscheidung ist für viele Menschen nur schwer zu ertragen. Im Fachjargon wird das auch <em>standby stress</em> genannt.</p>
<p>In dieser letzten Stille vor dem Handschlag entsteht ein Knistern, die Luft vibriert und jetzt zeigt sich, wer die besseren Nerven hat. Und in dieser Stille, die auch eine ganze lange Minute dauern kann, reden sich viele Verkäufer buchstäblich um den Erfolg. Sie versuchen, mit neuen Argumenten die Situation zu retten &mdash; und verlieren dadurch alles.</p>
<p>In der Ruhe liegt die Kraft &mdash; und im Schweigen. Die Kunst besteht darin, eine Verhandlung während der letzten drei Minuten zu verlangsamen, das Tempo zu drosseln und zu einer überlegten Handlung zu kommen. Wer die Stille nicht aushält, sollte für sich mental zurückblicken.</p>
<p>Standby stress entsteht bei Anwendung der Methode <em>Denkengehen</em> höchst selten. Hier sind Phasen der Stille, ein absichtliches Schweigen, sogar erwünscht. Dieses Vorgehen vertieft die geistige Verbundenheit zueinander, signalisiert Wertschätzung und Respekt. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
<p><a href="http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2256">&rarr; <em>Über Gehen und Denken</em></a></p>
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		<title>Über Gehen und Denken</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2256</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 15:31:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegen]]></category>
		<category><![CDATA[Coach]]></category>
		<category><![CDATA[Coaching]]></category>
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		<description><![CDATA[Der österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk <em>Gehen</em>: &#187;Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.&#171; Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2011/herbstweg.jpg" alt="Herbstlicher Weg">
<p>
<span class="firstletter">D</span>er österreichische Schriftsteller Thomas Bernhard schrieb in seinem Werk <em>Gehen</em>: &raquo;Diese Feststellung machen wir immer wieder, dass, wenn wir gehen und dadurch unser Körper in Bewegung kommt, dann auch unser Denken in Bewegung kommt.&laquo;</p>
<p>Bereits zu den Zeiten der alten Griechen war die Beziehung zwischen Gehen und Denken bekannt. Aristoteles pflegte inmitten einer Gruppe von Schülern und Diskutanten in den Wandelhallen Athens umherzugehen und seine philosophische Denkschule abzuhalten. Man nannte die Gruppe deshalb die Peripatetiker (von griechisch <em>peripatein</em>, umherwandeln). Auch wissen wir, dass Dichter, wie Goethe oder William Wordsworth, im ständigen Auf- und Abgehen ihre besten Werke erschufen.</p>
<p class="sumup">Als Methode nutzen</p>
<p>Das Gehen und Denken im Sinne einer Methode ist nicht Flanieren, Wandern oder Pilgern, weder Nordic Walking, noch BreathWalking. Wir gehen nicht, um unsere körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern oder ein sportliches Ziel zu erreichen. Wir gehen, um eine innere Balance zu finden, die uns das freie kreative Denken auf erstaunliche Weise ermöglicht. Indem wir unseren eigenen Rhythmus im Atmen und Gehen finden, in die Natur oder einen Park blicken, nicht angestrengt auf unseren Weg achten, findet unser Denken ganz spontan neue Assoziationen, Ideen und Lösungswege.</p>
<p class="sumup">Auch für Coaching geeignet</p>
<p>Ein Coach, der die Methode mit seinem Klienten ausüben möchte, könnte beispielsweise einen Weg auswählen, der es erlaubt, die Natur metaphorisch einzubeziehen. Er könnte buchstäblich über Brücken gehen, die das Heute und Morgen symbolisieren. Steine im Weg zeigen überwindbare Hindernisse auf. Der Coach könnte sogar dem Coachee die Wahl der Wegrichtung überlassen. So übt sein Klient ganz diskret zugleich das Entscheidungsfinden und Entscheiden ein. Ein abruptes Wegende am Rande einer mit Zäunen umgebenden Weide könnte dann zum Sinnbild einer unerreichbaren Zielvorstellung werden. Gut lässt sich von außen beobachten, ob Coach und Coachee <em>im Takt gehen</em>.</p>
<p class="sumup">Das Denkengehen vorbereiten</p>
<p>Die Erfahrung zeigt, dass eine mentale Vorbereitung auf das Denkengehen besonders ergiebige Resultate liefert. Ein solches Vorbereiten kann mit eigens dafür entwickelten Übungen und Werkzeugen erfolgen, die eine das Denken stimulierende und assoziationsreiche Grundhaltung einstellen. &mdash; Auch ein diskursives Gespräch ist ein guter Einstieg. Ohne sich in Details und Lösungsansätzen zu vertiefen, zeigen dabei die Gesprächspartner stichpunktartig die Erwartungen und Ziele auf.</p>
<p>Abzuraten ist von einer allzu hohen Erwartungshaltung: Wir dürfen unser Denken nicht unter Druck setzen. Dann sperrt es sich und wird uns möglicherweise überhaupt keine Resultate liefern. Wenn wir das Denkengehen hingegen spielerisch leicht betreiben, uns in eine ungezwungene Stimmung versetzen, das Denken fast beiläufig ausüben, können uns unsere <em>grauen Zellen</em> als wahre Akrobaten überraschen und mit den kühnsten Gedanken und Ideen beglücken.</p>
<p>Nietzsche schrieb: &raquo;Heute haben die Menschen mehr Zeit als früher, aber haben Sie auch Musze?&laquo; Ja, bei allem Streben nach neuen Ideen und der Erfüllung unserer Wünsche sollten wir das bei unserem Gehen und Denken auch nicht vergessen. <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
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		</item>
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		<title>Denken im Landschaftsmodus</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2157</link>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 09:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Denken]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff &#187;Denken im Landschaftsmodus&#171; kreuzte meinen Leseweg. Das Wort Landschaftsmodus stammt aus der Fotografie. Es beschreibt die Aufnahme von szenischen Ansichten, Skylines von Städten und anderen großformatigen Motiven. Ein besonderes Merkmal dabei ist die hohe Schärfentiefe, also die detailreiche und scharfe Abbildung auch von Objekten in weiter Entfernung. Wenn wir versuchen wollten, einen Landschaftsmodus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">D</span>er Begriff &raquo;Denken im Landschaftsmodus&laquo; kreuzte meinen Leseweg. Das Wort Landschaftsmodus stammt aus der Fotografie. Es beschreibt die Aufnahme von szenischen Ansichten, Skylines von Städten und anderen großformatigen Motiven. Ein besonderes Merkmal dabei ist die hohe Schärfentiefe, also die detailreiche und scharfe Abbildung auch von Objekten in weiter Entfernung.</p>
<p>Wenn wir versuchen wollten, einen Landschaftsmodus für Denkprozesse zu entwerfen:</p>
<ul>
<li>Wie beschreiben wir dieses Denken?</li>
<li>Welche Denkvorgänge wären involviert?</li>
<li>Wodurch unterscheidet sich das Denken im Landschaftsmodus von anderen Denkmodi?</li>
<li>Sind wir überhaupt in der Lage, in einem Landschaftsmodus zu denken?</li>
<li>Wobei könnten wir das Denken im Landschaftsmodus einsetzen?</li>
</ul>
<p>Wie denken Sie darüber? <img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Schreiben als beglückender Weg zur Selbsterkenntnis</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/impulse/2146</link>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2011 09:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impulse]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Recherche]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer schreibt, kommt meist am Recherchieren nicht vorbei. Er beurteilt Tatsachen, vergleicht Aussagen, hofft, Irrtümer aufzudecken, trennt Fantasien von Fiktionen, überdenkt das, was Andere vor ihm gedacht haben, versucht, sein Denken und seine Sicht im Kontext der Recherche zu positionieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="firstletter">W</span>er schreibt, kommt meist am Recherchieren nicht vorbei. Er beurteilt Tatsachen, vergleicht Aussagen, hofft, Irrtümer aufzudecken, trennt Fantasien von Fiktionen, überdenkt das, was Andere vor ihm gedacht haben, versucht, sein Denken und seine Sicht im Kontext der Recherche zu positionieren. Der Autor Ilija Tojanow schreibt in einem Essay darüber, wie das Recherchieren und Schreiben ihm hilft, sein &raquo;Ego zu bändigen&laquo;.</p>
<p>&raquo;Je mehr ich recherchiere, desto uninteressanter erscheinen mir meine eigenen Gefühle, meine eigene Perspektive. [&hellip;] Je mehr ich recherchiere, desto mehr interessiert mich die Wirklichkeit von anderen. Ich bin fasziniert, wie das Schreiben mir hilft, eigene Vorurteile und Verengungen zu überwinden, wie sehr der kreative Prozeß mich selber in Frage stellt. Schreiben ist für mich immer mehr ein beglückender Weg, das eigene Ego zu bändigen, zu dämpfen.<br />
Gerade heutzutage, da wir von einer Monokultur des Vorspulens und der Drei-Minuten-Aussagen dominiert werden, ist mir die Rolle des fragenden, suchenden, zweifelnden, prüfenden und neugierig herumirrenden Autors zugleich ein politisches und ein spirituelles Bedürfnis.&laquo;</p>
<p>Ilija Trojanow: Auf dem Pfad der Recherche. Recherche als poetologische Kategorie, 2008. Zugriff auf <a href="http://www.ilija-trojanow.de/downloads.cfm" target="_blank" class="linkex">Website</a> am 28.06.2011</p>
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