<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>DIALOGUS &#160; &#187; Allgemein</title>
	<atom:link href="http://www.dialogus.de/magazin/category/allgemein/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dialogus.de/magazin</link>
	<description>Eine andere Sicht.</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 16:04:12 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.2.1</generator>
		<item>
		<title>Die Wandlung</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/1035</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/1035#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 23 Dec 2009 12:01:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=1035</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserin, lieber Leser, wie sagt doch das Sprichwort &#8212; Nichts ist so beständig wie der Wandel. Nach zwei Jahren reger kontinuierlicher Publikation, nicht zuletzt auch dank zahlreicher begeisterter Autoren, wandelt sich das DIALOGUS Magazin: aus online soll print werden. Wir wollen eine andere Sicht einnehmen, auch beim Lesen: originelle Themen, spannende Texte und Interviews, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserin, lieber Leser,</p>
<p>wie sagt doch das Sprichwort &mdash; <em>Nichts ist so beständig wie der Wandel</em>. Nach zwei Jahren reger kontinuierlicher Publikation, nicht zuletzt auch dank zahlreicher begeisterter Autoren, wandelt sich das DIALOGUS Magazin: aus <em>online </em>soll <em>print </em>werden. </p>
<p>Wir wollen eine andere Sicht einnehmen, auch beim Lesen: originelle Themen, spannende Texte und Interviews, nützliche Impulse für das Leben, wie Ideenfinden, Kreativität, Management, Nachhaltigkeit und Spiritualität &mdash; das alles ansprechend gut lesbar gestaltet, anzeigenfrei, im handlichen Format, gedacht, sich in Muße dem Lesen und Nachsinnen zu widmen — im neuen DIALOGUS Leseheft.</p>
<p>Erfahren Sie mehr über das DIALOGUS Leseheft <a href="http://www.dialogus.de/" class="linkex">hier</a>.</p>
<p>Ich freue mich auf ein Wiederlesen.</p>
<p>Ihr<br />
<img src="../../../company/img/sign,jz.gif" alt="Sign"/><br />
Herausgeber</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/1035/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/1025</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/1025#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 04:48:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Dialogus]]></category>
		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Wandel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=1025</guid>
		<description><![CDATA[DIALOGUS wandelt sich. Lesen Sie, was Sie im kommenden Jahr erwarten dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="sumup">Liebe Leserin, lieber Leser,</span></p>
<p><img src="../../../../img/pict/derdialogus.jpg" alt="derdialogus" class="right"> heute leuchtet die Ausgabe 24 unseres Magazins vor Ihnen am Bildschirm auf. Wir titelten sie <em>Atsu</em>, was für uns das Auseinandergehen in der Hoffnung auf ein freudiges Wiedersehen bedeutet. Nach zwei Jahren reger, ununterbrochener Publikation, nicht zuletzt auch dank zahlreicher begeisterter Autoren, wandelt sich das DIALOGUS Magazin: aus <em>online</em> soll <em>print</em> werden. Ja, wir wollen den Schritt zurück zum Begreifbaren wagen, buchstäblich, wie auch im übertragenen Sinne. Denn wir glauben an eine Welt des Lesens ohne den flüchtigen Monitor. Wir glauben an das gedruckte Wort. Sind Sie überrascht? Wir auch!</p>
<p>Wir glauben an schön gesetzte Buchstaben-Landschaften, akzenturierende Fotos und Illustrationen und ein gut in der Hand liegendes Heft. Thematisch originell, mit spannenden Texten und Interviews zu Themen, die sich um neue Impulse, das Leben und unser Wissen drehen. Und wir stellen uns vor, dass Sie sich, liebe Leser, Zeit nehmen, um in Muße zu lesen und über das Eine oder Andere nachzusinnen. Wir wollen für Sie das <span class="englishred">DIALOGUS Leseheft</span> machen. </p>
<p>Am 4. Februar 2010 soll das neue Leseheft erstmals gedruckt erscheinen, wenn &mdash; ja, wenn alles so klappt, wie wir uns das vorstellen und Sie, werte Leser, uns mit einem Abonnement signalisieren, dass Sie auch gerne weiterhin DIALOGUS lesen möchten. Wir freuen uns auf ein Wiederlesen. Bitte bleiben Sie uns gewogen.</p>
<p>Ihr<br />
<img src="../../../magazin/img/sign,jz.gif" alt="sign"><br />
Herausgeber und Chefredakteur</p>
<p>PS: Auf der Startseite von <a href="http://www.dialogus.de" class="linkint">DIALOGUS</a> finden Sie ab circa Mitte Dezember weitere Details, ein downloadbares Musterexemplar und Hinweise zu den Bestellmöglichkeiten.<br />
<img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/1025/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thema: Gully</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/914</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/914#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Aug 2009 05:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abwasser]]></category>
		<category><![CDATA[Gully]]></category>
		<category><![CDATA[Phantasie]]></category>
		<category><![CDATA[Unterwelt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=914</guid>
		<description><![CDATA[Der Gully, so scheint es, gibt uns jede Menge Stoff zum Spekulieren, Phantasieren und Fürchten. Dabei ist der Gullydeckel das schönste Teil des unterirdischen Labyrinths aus Abwässerkanälen, Flutern und Siphons.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="abstract">Der Gully, so scheint es, gibt uns jede Menge Stoff zum Spekulieren, Phantasieren und Fürchten. Dabei ist der Gullydeckel das schönste Teil des unterirdischen Labyrinths aus Abwässerkanälen, Flutern und Siphons.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/2009/20,gully,3.jpg" alt="gully" /><img src="../../../magazin/img/2009/20,gully,4.jpg" alt="gully" /></p>
<p><span class="firstletter">W</span>ir fahren, gehen und sehen gerne darüber hinweg. Wir wollen nicht wissen, was sich in und unter ihm verbirgt, sammelt, fließt, fleucht und kreucht. Manch einem wurde er schon zum Verhängnis: dem Autofahrer, dessen Schlüssel darin spurlos verschwanden, dem Fahrradfahrer, der mit schmalem Reifen in sein Gitter fuhr und hängen blieb, den Münzen, die aus dem Portmonee geradewegs in ihn hinein rollten. Wir sprechen vom Gully, jene mit einem Deckel versehene Abflussöffnung in Straßen, auf Plätzen und in Gebäuden. Der Gully: die Oberwelt der Unterwelt, der Einstieg in eine labyrinthische Welt, das sichtbare Gelass des unsichtbaren Nass.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/bgOrange.gif" alt="fini" class="center"/> </p>
<p>In dem Film <em>Das Versprechen</em> (Margarethe von Trotta, 1995) wird der Gully und sein Deckel zum Motiv für den noch einzigen offenen Weg aus dem Berlin der DDR in den Westen. Besonders einprägsam ist dabei die Szene, in der Sophie und ihre Freunde auf der Westseite Berlins nach gelungener Flucht den Gullydeckel öffnen und ins Freie spähen. Der entsetzte Ausruf: &raquo;Oh nein, wir sind immer noch im Osten! Ich schwör’s, hier sieht’s genauso aus wie bei uns&laquo;, ist nicht ohne Ironie auf den angeblich goldenen Westen.</p>
<p>Das Schauspiel Frankfurt nutzte in der vergangenen Spielzeit in Peter Handkes Stück <em>Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten</em>, einen Gully, um daraus eine Fontäne aus Zeitungsseiten, Stroh und dürren Blättern sprudeln zu lassen. Das Bühnenbild war, übrigens, komplett mit schwarzen Regenschirmen auf Ständern bestückt.</p>
<p>Der Künstler Joseph Beuys schuf im Oktober 1969 für den Film <em>Ludwig van</em> die dreiteilige Arbeit <em>Beethovens Küche</em>. In der Aktion <em>Brennender Gully</em>, bei der Flammen aus einem Kanaldeckel schlagen, erinnerte Beuys an die lebenserhaltende Feuerstelle. In anderen Aktionen steht in der Symbolik des brennenden Gullys die kathartische Wirkung des Feuers, &raquo;die höllischen Reinigungsarten&laquo;, im Vordergrund. </p>
<p><img src="../../../magazin/img/bgOrange.gif" alt="fini" class="center"/> </p>
<p>Da die Abwasserkanäle dem Normalbürger meist verborgen sind, bieten Gullys den Schriftstellern ein enormes Spannungspotenzial, um Geheimnisse und undurchsichtige Gestalten zu verstecken oder verschwinden zu lassen.</p>
<p>In Stephen Kings Horror-Roman <em>ES</em> bastelt William <em>Stotter-Bill</em> Denbrough für seinen Bruder George ein kleines Papierboot, das dieser nach der großen Überschwemmung im Regen schwimmen lässt. Es verschwindet im Gully. George sieht dort unten einen Clown mit Ballons, der sich als Bob Gray alias Pennywise vorstellt und das Boot in den Händen hält. Er will es George zurückgeben, doch als George ihm zu nahe kommt, packt der Clown seinen Arm und reisst ihn aus. George ist Sekunden später tot.</p>
<p>Ein Mann windet sich aus einem Gully an einer Londoner Autobahn. Er bleibt nur einen Tag in der Stadt. Wenn er geht, wird das ganze Universum verschwunden sein &#8230; Nacheinander übernimmt Thomas Katz Leib und Seele von neun Londonern, unter anderem von einem Taxifahrer und dem Fischerei-Minister und richtet damit allerhand Chaos an. Nur einer kann ihn stoppen: der blinde, spirituelle Chef der <em>Metropolitan Police</em>. So war es in der englischen Film-Komödie <em>The Nine Lives of Thomas Katz</em> aus Jahre 1999, zu sehen.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/bgOrange.gif" alt="fini" class="center"/> </p>
<p>Der Gully ist das Tor zur muffigen und stinkenden Welt der Abwässer. Da erscheint uns der Gullydeckel noch als das schönste Teil. An vielen Orten weltweit lassen sich künstlerisch gestaltete Kanaldeckel finden. Oft wurden Muster, Motive und Symbole eingearbeitet, die auf Geschichte und Geschichten hinweisen. Besonders hübsche Exemplare finden sich in Japan.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/2009/20,gully,5.jpg" alt="gully" /></p>
<p>Wer möchte, kann sich auch einen gusseisernen Gullydeckel für sein Grundstück kaufen &mdash; gut 80 kg schwer und rund 200 Euro teuer. Man beachte: der Deckel sollte gut gesichert sein, denn nicht nur in China, auch hierzulande greift der Gullyklau immer mehr um sich.  </p>
<div class="box">
<h3>Gullydeckel</h3>
<p>Deutsch: Gullydeckel<br />
Englisch: Manhole cover<br />
Französisch: Plaque d&#8217;égout<br />
Japanisch: マンホールの蓋<br />
Niederländisch: Putdeksel<br />
Norwegisch: Kumlokk<br />
Russisch: Крышка канализационного люка<br />
Schwedisch: Brunnslock<br />
Schweizer Mundart: Dolendeckel, Toletäckel
</p></div>
<p><img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /> </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/914/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Thema: Flanieren</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/478</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/478#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 07 May 2009 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Boulevard]]></category>
		<category><![CDATA[Flanieren]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtraum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=478</guid>
		<description><![CDATA[Viel wurde in den letzten Jahren über das Flanieren und die Flaneure gedacht und geschrieben. Da ist vom Flanieren als der modernen urbanen Bewegungsform die Rede, der <em>urbane Spaziergang</em>, eine Art vergnügliche Fortbewegung durch den Stadtraum als Selbstzweck, zum Erfassen, Erfahren und Erkennen eines Ortes. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="../../../magazin/img/2009/17,boulevard.jpg" alt="boulevard" class="right"/><span class="firstletter">V</span>iel wurde in den letzten Jahren über das Flanieren und die Flaneure gedacht und geschrieben. Da ist vom Flanieren als der modernen urbanen Bewegungsform die Rede, der <em>urbane Spaziergang</em>, eine Art vergnügliche Fortbewegung durch den Stadtraum als Selbstzweck, zum Erfassen, Erfahren und Erkennen eines Ortes. Flanieren, das sei die Idealform des Schlenderns, die neue Trendsportart, dann allerdings mit der Vokabel <em>strolling</em> globalisiert. Einige sprechen von der Wiederkehr der Flaneure, während Andere über ihren langen Abschied schreiben. Die Tatsache ist: Es gibt keine Flaneure mehr. Und &mdash; wir müssen das leider anfügen &mdash; keine geeigneten Aufführungsorte mehr.</p>
<p>Der Flaneur ist eine literarische und kulturgeschichtliche Kunstfigur des 19. Jahrhunderts, die in erster Linie mit den großen Städten Paris und Berlin, mit den Dichtern und Schriftstellern Charles Baudelaire und Honoré de Balzac, mit Walter Benjamin, Robert Walser und Franz Hessel verknüpft wird. Hessel, der die Kunst des Flanierens nicht zufällig als &raquo;eine Art Lektüre der Straße&laquo; bezeichnete, sah im Spazierengehen, im Flanieren eine Kunst, &raquo;wobei Menschengesichter, Auslagen, Schaufenster, Café-Terrassen, Bahnen, Autos, Bäume zu lauter gleichberechtigten Buchstaben werden, die zusammen Worte, Sätze und Seiten eines immer neuen Buches ergeben.&laquo; Man könnte sagen, dem Flanierenden erzählt die Stadt ihre Geschichten.</p>
<p><span class="firstletter">U</span>nd doch gab es seinerzeit den Flaneur, jenen vornehmen Müßiggänger, der durch die bürgerliche Stadtwelt spazierte. Für ihn war die Straße der Salon unter freiem Himmel, eine Bühne der Selbstdarstellung. Hier inszenierte sich eine elitär gegen den Fortschrittsgeist anbummelnde Bohème. Das Flanieren verkörperte ein Programm der Entschleunigung. Ob die Verlangsamung tatsächlich so weit ging, dass eine Schildkröte am Band die Geschwindigkeit des Gehenden bestimmte, sei in geübter Nachsicht einer verklärten Betrachtung dahingestellt. Flanieren, das ist müßiges Umherschlendern, nicht gänzlich zielloses Gehen, aber doch ein Fortschreiten ohne direktes Ziel, vor allem ohne Eile. </p>
<p>Der bereits erwähnte Franz Hessel musste im Berlin der zwanziger Jahre dann die Erfahrung machen: &raquo;Ich bekomme immer misstrauische Blicke ab, wenn ich versuche, zwischen den Geschäftigen zu flanieren. Ich glaube, man hält mich für einen Taschendieb.&laquo; Die Zeit gehend und wandelnd in geradezu kontemplativer Art zu verbringen, machte verdächtig. Das würde Hessel im heutigen Berlin nicht passieren. Die rastlosen Passanten würden ihn schlicht über den Haufen rennen.</p>
<p>Der amerikanische Soziologe Richard Sennett behauptet, die Großstadt sei die Kultur des Unterschiedes, ein Ort der Differenz und der Differenzierung. In dieses Bild gehört der Flaneur, dessen Betrachtungen und Beobachtungen das Unterscheidende benennt: das Analytische im Blick lebt er vom Unterschied und dessen Überwindung in der Betrachtung. Von den <em>Masken des Flaneurs</em>, wie Benjamin sie sieht, den Promenierenden, den Bildungsreisenden, den Physiognomikern, den Detektiven, sind allenfalls die Figur des Beschatters, des Verfassungsschützers und des Touristen übrig geblieben.</p>
<p><span class="firstletter">A</span>uch wenn wir den idealisierten Flaneur des 19. in das 21. Jahrhundert transferieren wollten, es würde nicht funktionieren. Flanieren verlangt nach Bedingungen ästhetischer, urbaner und sozialer Art. Flanieren ist ein künstlerisches Ereignis, das eine Theaterbühne benötigt, eine große Spielfläche, feste und bewegliche Bauten, Kulissen, Requisiten. Es braucht Akteure, welche nicht nur über die passende sichtbare Ausstattung &mdash; vielleicht einen Borsalino, Florentiner oder Kalabreser auf dem Kopf &mdash;, sondern auch über die unsichtbare innere Einstellung verfügen, sich dieser Kunst des Gehens hinzugeben und sie zu leben. Und dann verlangt Flanieren vor allem nach einem Publikum, das zuschauen, erleben und bewundern will. Welche Städte könnten das Umfeld, die großzügigen Boulevards und Prachtstraßen dafür bieten? Paris, Berlin, Mailand vielleicht? </p>
<p>Der Schriftsteller Wilhelm Genazino bringt es auf den Punkt:</p>
<blockquote><p>&raquo;Der Flaneur ist ja eine Erfindung aus dem Paris des 19.Jahrhunderts und durch den Weltkrieg ist die Pracht unserer Städte ein für allemal dahin. Wir haben ja nur noch Städte, die der Warenwirtschaft dient und eben zu wenig poetische Plätze oder eben Plätze des Verweilens oder auch Plätze, die eben ohne besondere Bedeutung sind, wo sich erst das Poetische ergeben könnte, das ist ja alles gar nicht mehr möglich, weil unsere Städte total ökonomisch zugerüstet sind.&laquo;</p></blockquote>
<p><img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/478/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mut</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/120</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/120#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Jan 2009 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Übung]]></category>
		<category><![CDATA[David]]></category>
		<category><![CDATA[Entscheiden]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>
		<category><![CDATA[Zuversicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=120</guid>
		<description><![CDATA[Was veranlasste den David der biblischen Geschichte gegen den Krieger Goliat zu kämpfen? War es einfach nur Mut? Zwei mögliche Quellen fallen uns ein: Davids Geschicklichkeit und Wendigkeit im Umgang mit Stein und Schleuder und ein tiefes Vertrauen in seinen Gott Jahwe. Was können wir aus diesem Beispiel lernen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="colleft"><img src="../../../magazin/img/jz,bw,2008.jpg" alt="Joachim Zischke" /></p>
<p class="colright"><span class="firstletter">A</span>ls der David in der biblischen Geschichte, nur mit einer Hirtentasche, ein paar Steinen und einer selbst gefertigten Schleuder bewaffnet, dem großen, starken, mit schwerer Rüstung und Schwert versehenen Goliat gegenüber stand &mdash; schlug ihm da das Herz bis zum Halse, schlotterten ihm die Kniee und versagte ihm die Stimme? Wie viele Steine mag er auf den Riesen geschleudert und ihn verfehlt haben, bis endlich ein einzelner &mdash; vielleicht der letzte &mdash; Stein, den Krieger tödlich verwundete?</p>
<p>David bewies sicherlich einen enormen Mut in diesen Zweikampf zu gehen. Er wusste, dass vom Ausgang der Situation nicht nur sein eigenes Wohl, sondern auch Gedeih und Verderb seines Volkes Israel abhing. Dennoch, so denke ich, war es mehr als nur Mut, das David erfolgreich machte. </p>
<p>Mut ist nicht einfach eine Tugend oder Charakterstärke, die David befähigte, diese ungewöhnliche Tat zu vollbringen. Sein mutiges Handeln setzte ein vorangegangenes persönliches Entscheiden voraus, etwas zu tun, zu wagen, wo andere vielleicht mutlos wurden und verzagten. Dieser Wagemut wurde gespeist aus seiner Entscheidungs- und Willenskraft. </p>
<p>Zum anderen verhalf David eine innere Zuversicht, aus dem gefährlichen Zweikampf als Sieger hervor zu gehen, zu seinem entschlossenen Handeln. Diese Zuversicht stammte aus zwei möglichen Quellen: seiner Geschicklichkeit und Wendigkeit im Umgang mit Stein und Schleuder und einem tiefen Vertrauen in seinen Gott Jahwe, ihn bei dieser Aktion zu leiten und zu beschützen.</p>
<p>Wenn uns heute Politiker oder Unternehmenslenker zu mehr Mut auffordern, so übersehen sie häufig die Voraussetzungen für praktischen Mut: Wissen, Vertrauen und Handlungsfreiheit. Wenn jemand nicht weiß, wie er handeln könnte &mdash; warum sollte er dann handeln? Wenn ein Handelnder nicht darauf vertrauen kann, dass sein Handeln geschätzt und belohnt wird &mdash; warum sollte er dann eine Sache in Angriff nehmen wollen? Und wenn die Freiheit fehlt, handeln zu dürfen, weil Regularien und Traditionen es verhindern &mdash; warum sollte sich jemand entscheiden, mutig zu sein?</p>
<p>So lange wir nicht erkennen, dass Mut zu fordern zu allererst bedeutet, Mut zu haben, alte Zöpfe abzuschneiden, über den eigenen Schatten zu springen und dadurch die Voraussetzungen für Mut zu schaffen, so lange wird der Ruf nach Mut eher eine Zumutung bleiben. </p>
<p>Für 2009 wünsche ich Ihnen und uns Mut zum Handeln.</p>
<p>Joachim Zischke<br />
Herausgeber und Chefredakteur<br />
<img src="../../../magazin/img/fini.gif" alt="fini" /></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/120/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Editorial &#8212; Ich</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/115</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/115#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 04 Dec 2008 05:00:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[duale Wirklichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Mut]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=115</guid>
		<description><![CDATA[Ich freue mich. Ich bin stolz auf mich. Ich fühle mich wohl. Ich habe es geschafft. Ist das nicht etwas zu viel <i>Ich</i> auf einmal, mögen Sie vielleicht fragen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>ich freue mich. Ich bin stolz auf mich. Ich fühle mich wohl. Ich habe es geschafft. </p>
<p>Ist das nicht etwas zu viel <i>Ich</i> auf einmal, mögen Sie vielleicht fragen. Ich will ja nicht leugnen: Wer sich in einer Phase des Erfolgs und einer daraus resultierenden Zufriedenheit befindet, denkt häufiger an sein Ich. Er denkt intensiver darüber nach, wie sich seine Dinge im Leben positiv fügen und wundert sich zuweilen, welchen geringen Anteil er selbst daran hatte.</p>
<p>Natürlich ergeht es jemand, der gerade seinen Arbeitsplatz oder sein Aktiendepot verloren hat, ähnlich. Auch sein Denken kreist um das Ich. Er fragt sich: Warum gerade ich? Wo habe ich Fehler gemacht? Was hätte ich anders tun können? Warum bin ich nicht erfolgreich?</p>
<p>Häufig ist die Situation, in der wir uns befinden, die Reaktion auf eine seelisch-geistige Überbetonung der dualen Wirklichkeit. Was bedeutet das? In der dualen Wirklichkeit betonen wir die sichtbaren Unterschiede zu stark, während wir die unsichtbare Einheit zu wenig beachten. Sichtbar sind die Auswirkungen unseres Handelns, unsichtbar sind die verborgenen, inneren Kräfte, die unser Ich bestimmen. So wie Heilungen auch darauf beruhen, dass Patienten <i>glauben</i>, sie würden mit einem hochwirksamen Medikament behandelt, so können unsere Gedanken eine Macht ausüben, die unsere seelischen und physischen Zustände <i>heilen</i>. &raquo;If you have been there in the mind, you go there in the body&laquo;. Mit dieser Erkenntnis trainierte der amerikanische Psychologe Denis Waitley NASA-Astronauten und Olympia-Athleten. Durch unsere Gedanken erschaffen wir unsere Realität. Und hierbei ist ein wenig Selbstbezogenheit durchaus sinnvoll und wünschenswert.</p>
<p>Ich freue mich, dass es das DIALOGUS Magazin seit zwölf Monaten gibt. Ich bin stolz auf mich, weil ich eine zunächst vage Idee konkret in die Tat umsetzte. Ich fühle mich wohl, weil ich die Unterstützung von mitschreibenden Autoren erfahren durfte und das Magazin das Interesse vieler Leser gewann. Dafür sage ich allen meinen herzlichen Dank.</p>
<p>Nun schauen wir auf ein neues Jahr. Ich wünsche mir, dass wir 2009 gemeinsam mit Mut, Entschlossenheit und Selbstvertrauen erleben. Wenn jeder von uns dann sagen kann &raquo;Ich habe es geschafft!&laquo;, wäre das der schönste Lohn für unserer Mühen.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest, einen guten Rutsch ins neue Jahr, Gesundheit und Erfolg.</p>
<p>Ihr</p>
<p><img src="../../../magazin/img/sign,jz.gif" alt="sig" /><br />
Herausgeber und Chefredakteur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/115/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Editorial &#8212; Salon</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/109</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/109#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Nov 2008 05:00:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Salon]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=109</guid>
		<description><![CDATA[An was denken Sie, wenn Sie <i>Salon</i> hören oder lesen? Denken Sie an Ihren Friseur, an eine Genfer Autoausstellung, an ein Spielcasino oder an einen literarischen Treffpunkt? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>an was denken Sie, wenn Sie <i>Salon</i> hören oder lesen? Denken Sie an Ihren Friseur, an eine Genfer Autoausstellung, an ein Spielcasino oder an einen literarischen Treffpunkt? </p>
<p>Salon &mdash; das klingt auch nach <i>laisser-faire</i>, verruchte Wildheit, Roulette-Spiel im Hinterzimmer und tanzende <i>leichte Mädchen</i> im Goldstaub. Oder nach Wohnzimmerkonzerten, ein Musikerlebnis in privater Atmosphäre. Vielleicht auch nach dem <i>China Club</i>, jenem Salon im Berliner Hotel Adlon, für die der erfolgreiche Clubaspirant angeblich Zehntausend Euro an Eintrittsgeld zahlen muss. </p>
<p>Wie dem auch sei: Ein Salon ist eine faszinierende Angelegenheit. Weil nicht immer jeder hinein kommen darf, der gerne hinein gehen wollte. Ein Salon ist meist so etwas wie eine geschlossene Gesellschaft: Geladene und empfohlene Gäste bilden einen Kreis von Gleichgesinnten, die sich zu Gesprächen, Vorlesungen und Musikdarbietungen treffen. Salons können auch Foren sein, die sich Themen wie <i>Wirtschaft und Werte</i> widmen.</p>
<p>In dieser DIALOGUS Ausgabe wollen wir Sie ein wenig in die Blütezeit der europäischen Salons des späten 18. Jahrhunderts entführen. Wir berichten von Anekdoten und amüsanten Conversationsspielen. Aber wir erlauben uns auch, kritische Fragen zum Casino-Kapitalismus der neueren Geschichte zu stellen. </p>
<p>Welches Thema Sie auch bevorzugen: Ich wünsche Ihnen eine spannende Lesezeit.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/sign,jz.gif" alt="sig" /><br />
Herausgeber und Chefredakteur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/109/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Editorial &#8212; Identit&#228;t</title>
		<link>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/95</link>
		<comments>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/95#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 02 Oct 2008 05:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Zischke</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Einzigartigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Identität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbsterkenntnis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dialogus.de/magazin/?p=95</guid>
		<description><![CDATA[Seine eigene Identit&#228;t erkennen und gestalten &#8212; das erscheint mir der Unaufl&#246;sbarkeit der Frage <i>Wer bin ich?</i> entgegen zu wirken. Trotz der Komplexit&#228;t der Welt in der wir leben, verf&#252;gt jeder von uns &#252;ber eine pers&#246;nliche Einzigartigkeit. Und in dieser Einzigartigkeit liegt der Schl&#252;ssel, der zu werden, der wir werden wollen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leser,</p>
<p>die uralte Frage <i>Wer bin ich?</i>, die sich mit dem Selbstverst&auml;ndnis des menschlichen Seins besch&auml;ftigt, scheint unbeantwortbar. Wenn wir den &Uuml;berlieferungen glauben d&uuml;rfen, zeigten die Inschriften am Eingang des Apollontempels von Delphi die Worte &raquo;Erkenne dich selbst&laquo;, jene Handlungsanweisung, die Sokrates zu seiner aporischen Einsicht &raquo;Ich weiß, dass ich nichts weiß&laquo; f&uuml;hrte. Auch Kants ber&uuml;hmte Fragen <i>Was kann ich wissen?</i>, <i>Was soll ich tun?</i> und <i>Was darf ich hoffen?</i> fordern uns auf, den Weg der Selbsterkenntnis zu gehen, um &mdash; ja, um was zu erreichen oder zu werden? </p>
<p>Der Benediktiner und Zen-Meister Willigis J&auml;ger schreibt zu diesem Gedanken:</p>
<blockquote><p>&raquo;Nur wenn es uns gelingt, unsere eigene Tiefe, unser wahres Wesen, unseren <i>g&ouml;ttlichen Kern</i> immer umfassender zu erfahren, werden wir uns als Menschheit ver&auml;ndern. [...] Unsere Tragik liegt darin, dass wir diesen unseren Adel viel zu wenig erkennen. Es ist uns zu viel von S&uuml;nde und Schuld gesprochen worden und zu wenig von unserem wahren Wesen. Genau das aber ist die Erfahrung der Weisen des Ostens und des Westens: Wir sind mehr als wir zu denken wagen. Die Moral erw&auml;chst uns aus der Erkenntnis unseres Adels, nicht aus den Geboten. Wenn wir uns so verstehen w&uuml;rden, als Form und Ausdruck dieses wahren Lebens, w&uuml;rde sich die Menschheit radikal &auml;ndern.&laquo; [1]</p></blockquote>
<p><i>Wir sind mehr als wir zu denken wagen.</i> Dieser Ausspruch kann uns als Ermunterung dienen, unser Selbst und Sein zu ergr&uuml;nden. Denn nur dann, wenn wir selbst erkennen, wer wir sind, welche inneren W&uuml;nsche wir hegen, welche Ziele wir wirklich verfolgen wollen, k&ouml;nnen wir Anderen mit unserem Leben hilfreich sein. </p>
<p>Seine eigene Identit&auml;t erkennen und gestalten &mdash; das erscheint mir der Unaufl&ouml;sbarkeit der Frage <i>Wer bin ich?</i> entgegen zu wirken. Trotz der Komplexit&auml;t der Welt in der wir leben, verf&uuml;gt jeder von uns &uuml;ber eine pers&ouml;nliche Einzigartigkeit. Und in dieser Einzigartigkeit liegt der Schl&uuml;ssel, der zu werden, der wir werden wollen. </p>
<p>Ich w&uuml;nsche Ihnen eine spannende Lekt&uuml;re. Wenn Sie m&ouml;gen, schreiben Sie mir, wie Sie Ihre pers&ouml;nliche Identität sehen und empfinden.</p>
<p><img src="../../../magazin/img/sign,jz.gif" alt="sig" /><br />
Herausgeber und Chefredakteur</p>
<p class="quote">Quellen:<br />
[1] <a href="http://www.benediktushof-holzkirchen.de/Rundbriefe/Rundbrief 202008-1.pdf" class="file">Rundbrief Unterwegs 1/2008</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dialogus.de/magazin/allgemein/95/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

