Kultur

Zur Frage ‘Ist Kommunikation messbar?’

Text: Joachim Zischke

Auf Deutschlandradio Kultur lauschte ich dem Feature Zum Stand der Debatte um die vergleichende Intelligenzforschung, in dem es um die Messbarkeit von menschlicher Intelligenz ging. Ich denke, wir können Inhalte dieser Sendung auch in der Diskussion um die Messung der Qualität von Kommunikation verwenden.

Als Ausgangszitate wurden folgende Denkansätze genannt: »Wir sind nicht intelligent genug, um zu wissen, was Intelligenz ist« von dem Schriftsteller Hans Magnus Enzensberger und »Intelligenz ist das, was die Tests eben testen«, ein Satz des amerikanischen Psychologen Edwin Boring.

Der Intelligenztest wurde ursprünglich dazu erdacht, den mit seiner Hilfe identifizierten schwächeren oder schlechten Schülern, Förderung anzubieten. Doch aus der »fördernden« hat sich eine »selektierende« Intelligenz-Diagnostik entwickelt. So wie die Intelligenz-Tests jene Fähigkeiten prüfen, welche die Entwickler jener Tests für Intelligenz erklären, so würde ein Messinstrument der Kommunikation nur das berücksichtigen und als »qualitative Kommunikation« erklären, was die Entwickler als Maßstab festlegen. Und dieser Maßstab kann eben nur subjektiv sein.

Ich denke, wir wissen heute schon eine ganze Menge über Kommunikation. Dennoch bleibt Kommunikation für uns komplex und zu vielschichtig, als dass wir es auf einen einfachen qualitativen Nenner bringen könnten. Die menschliche Komponente ist dabei das immer wieder überraschende Moment. Lässt sich denn das, was die menschliche Kommunikation ausmacht, tatsächlich in Zahlen und Tabellen ausdrücken?

Kommunikation ist, wie Intelligenz auch, geistiger Natur, und kann meines Erachtens nur indirekt gemessen werden. Wir sind nicht in der Lage, eine objektive, wohl aber eine formale Begriffsdefinition einer Kommunikationsqualität zu benennen. Mit indirekt meine ich das Ergebnis, das sich aus einer Kommunikation ergibt.

Formale Kriterien könnten die Art und Weise beinhalten, wie der Kommunikationsprozess abläuft. Hierfür wurden ja auch schon genügend Spielregeln aufgestellt. Indirekt messbar und feststellbar wäre dann, wie gut (oder schlecht) ein Gesprächspartner seine Kommunikation führte — das jedoch stets aus dem direkten Vergleich zwischen Kommunikationsziel und Kommunikationsergebnis.

Kommunikation kann durchaus zielgerichtet verbessert werden. Zwar nicht durch Messinstrumente, welche Zahlenwerte ausspucken, sondern durch die Definition der Kriterien, was eine gute menschliche Kommunikation ausmacht. fini

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Wissen

Über das Lernen, das Digitalisieren des Wissens und das Denken

Text: Joachim Zischke

Das Digitalisieren des Wissens verändert nicht nur, wie wir lernen und Informationen aufnehmen. Das verlagern unseres Wissens in externe Informationsquellen verändert auch unsere Denkfähigkeit und Kompetenz des Problemlösens.

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Ideen

burnout

Text: Joachim Zischke

burnout

outburn

geburnout

outgeburnt

geoutburnt

burngeoutet

geburnoutet

fini

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Wirtschaft

Der ökonomische Dreisatz, der ein Irrtum ist

Text: Joachim Zischke

Kennen Sie die wichtigsten Wörter, die zum Jargon eines Unternehmensberaters gehören sollten? Es sind dies: Bildung, Innovation, Wachstum und Wohlstand. Man beachte auch die Reihenfolge. Daraus lässt sich ein logisch klingender, ökonomischer Dreisatz generieren, der beim genaueren Hinsehen doch keiner ist.

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Leben

Von der neuen Dekadenz

Text: Joachim Zischke

Kaum ist unsere iPhone®-App Optismo veröffentlicht, kommen viele freundliche Anfragen. Eine eMail-Korrespondenz.

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Impulse

Das Frage-und-Antworten-Spiel

Text: Joachim Zischke

Wir sitzen angespannt um den ovalen Tisch. Alle Augen sind auf den Moderator gerichtet. Eine Entscheidung steht heute an. »Wie wird es diesmal ablaufen?«, fragen wir uns insgeheim. »Wird es wieder im Chaos enden, in unkontrollierten Auseinandersetzungen zwischen einzelnen Meinungs- und Interessengruppen? Solange, bis die ersten Entnervten den Raum verlassen?«

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Wirtschaft

Entscheidungsfindung: Lass’ mal das iPhone ran

Text: Joachim Zischke

Jeder von uns trifft tagtäglich viele Entscheidungen. Häufig entscheiden wir uns aus dem Bauch heraus, obwohl wir tonnenweise Daten und Fakten zur Verfügung haben (könnten). Doch ist unsere intuitive Entscheidung dann richtig? Meist bleiben ein unsicheres Gefühl und viele Fragen im Raum zurück. Ließe sich eine solche intuitiv geprägte Entscheidung mit Hilfe eines einfachen Werkzeugs konkretisieren? Wir haben nachgedacht.

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Kultur

Apps und Appis: Die irre reale Welt, die keiner wirklich braucht

Text: Joachim Zischke

Schon mal als Nicht-Appi im AppStore gewesen? Da trifft eine irre reale Welt auf einen zu. Hunger und Durst erleiden, seinen erklärten Willen und die sauer verdiente Pekunia verlieren, und das alles wegen zehntausenden von Apps. Hier ist alles möglich.

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